Nachdem Motorola schlussendlich doch noch beschlossen hat, sein aktuelles Flaggschiff auch nach Europa zu entsenden, ist das Moto X bereits seit kurzer Zeit in diversen Onlineshops gelistet und vorbestellbar. Nun wurde kurz vor dem offizielle Marktstart auch der Preis etwas nach unten korrigiert. Mit 349 Euro liegt das Moto X nun preislich auf einer Ebene mit dem Nexus 5.

 

Motorola Moto X 2014

Facts 
Motorola Moto X 2014

► Moto X bei Cyberport bestellen

Lange hat's gedauert: Mit einer halbjährigen Verzögerung „erlöste“ Motorola uns Europäer und kündigte an, sein Oberklasse-Modell auch nach Europa bringen zu wollen. Bald nach der Ankündigung war das Smartphone auch bereits bei zahlreichen Händlern vorbestellbar – lediglich der Preis ließ wohl einige Interessierte noch zögern. 399 Euro wollte das Noch-Google Unternehmen für sein Flaggschiff haben – eine stolze Summe, wenn man bedenkt, dass das Moto X bereits im August in den USA vorgestellt wurde.

Schwamm drüber – für 349 Euro erhält man nun ein solides Smartphone, welches mit einigen Raffinessen aufwarten kann. So ermöglichen beispielsweise Active Notifications und Touchless Control eine ungewohnt berührungslose Bedienmöglichkeit. Eingehende Benachrichtigungen werden dezent auf dem Bildschirm angezeigt und Google Now-Sprachbefehle werden mit dem Hotword „Ok Google“ auch im Standby-Modus erkannt und ausgeführt.

Zwar verfügt das Moto X lediglich über einen HD-AMOLED-Screen, was allerdings bei einem 4,7 Zoll Display immer noch für eine ordentliche Pixeldichte von 312 ppi sorgt. Ein herausstechendes Merkmal ist das eigens von Motorola entworfene SoC mit dem einprägsamen Namen X8. Dieses verknüpft zwei S4 Pro-Prozessorkerne von Qualcomm mit 1,7 GHz, eine Adreno 320-GPU sowie zwei gesonderte Prozessorkerne für Spracherkennung und kontextuelles Computing. Zusammen mit 2 GB Arbeitsspeicher und durch diverser Optimierungen ist das Moto X immer noch relativ flott unterwegs und sollte alle anfallenden Alltagsaufgaben problemlos ausführen können.

Ein Dealbreaker könnte für einige der mit 16 GB knapp bemessene interne Speicher sein, zumal es keinen microSD-Slot gibt. Die in den USA verfügbare 32 GB-Version wurde bislang noch nicht für den deutschen Markt angekündigt. Wie auch beim Moto G (Test) erhält jeder Käufer des Moto X 50 GB Google Drive-Cloud-Speicher für zwei Jahre kostenlos. Der 2.200 mAh fassende Akku sollte in Verbindung mit der restlichen Hardware problemlos einen Tag durchstehen. Zum Festhalten von Schnappschüssen hat Motorola seinem Smartphone eine 10 MP-ClearPixel-Hauptkamera verbaut, frontseitig findet man eine 2 MP-Knipse – beispielsweise für Selfies. Als Betriebssystem läuft auf dem Moto X, wie es sich gehört, schon Android 4.4.2 KitKat.

► Moto X bei Cyberport bestellen

► Motorola Moto X bei Amazon vorbestellen