Motorola Moto X: Bilder der Kamera-Software geleakt, Preise ab 299 US-Dollar

Lukas Funk 28

Wir können das Motorola Moto X fast schon in Händen spüren, so viele Informationen kursieren noch vor der offiziellen Vorstellung des sagenumwobenen Smartphones bereits im Netz. Nun sind Screenshots der Kamera-App aufgetaucht, welche auf eine intuitive Gestensteuerung hindeuten; Zwei weitere, unabhängige Quellen berichten außerdem von einem Verkaufspreis von 299 US-Dollar ohne Vertrag.

Als das Motorola Moto X noch nicht viel mehr als ein Gerücht in den Wirren der Tech-Blogs war, munkelte man schon davon, dass der Hoffnungsträger der amerikanischen Mobiltelefon-Schmiede ein Gamechanger sein und den Smartphone-Markt nachhaltig beeinflussen würde. Nachdem inzwischen konkretere Informationen verfügbar sind und eher auf ein solides Mittelklasse-Gerät hinweisen, könnte es der Preis sein, über den das Moto X ein Zeichen in der Smartphone-Welt setzen könnte. Zwei unabhängige Quellen nämlich ließen dem Magazin Gizmofusion Informationen zukommen, nach denen das Moto X in seiner Ausführung mit 16 GB internem Speicher ohne Vertrag für 299 US-Dollar zu haben sein wird, während die Version mit 32 GB Speicher mit 349 oder 399 US-Dollar zu Buche schlägt.

Vergleicht man diesen Startpreis mit Smartphones des selben Leistungsspektrums, so liegt nahe, dass das Moto X ähnlich den Nexus-Geräten von Google subventioniert wird, um es über verstärkte Play Store-Zugriffe gegenzufinanzieren. Andererseits ist fraglich, warum das Gerät nicht mehr subventioniert wird, bekommt man doch für wenig Aufpreis das deutlich potentere Nexus 4 direkt aus Googles Play Store.

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Lebhafte Wallpaper des Motorola Moto X 2014 (Download)

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Ein weiteres Leak erlaubt einen ersten Blick auf die Kamera-Software des Moto X. Diese hebt sich dankenswerterweise — und im Gegensatz zum übrigen UI — deutlich von Androids Stock-Kamera ab und setzt zur Bedienung verstärkt auf Gesten statt auf Buttons. So kann man vom linken Bildschirmrand ein Ringmenü mit Optionen hereinwischen, am rechten Rand gelangt man wie gewohnt zur Galerie. Gezoomt wird mit vertikalem Wischen während ein einfacher Tap auf das Display fokussiert und ein Foto schießt; Bei längerem Druck entsteht eine Serie von Bildern. Erlaubt dieser Ansatz den Verzicht auf einen Auslöser, so wird es wohl nicht mehr möglich sein, ein Motiv zu fokussieren, ohne ein Foto zu schießen.

Weiterhin deutet eine Toast-Nachricht darauf hin, dass das Moto X Videos in Zeitlupe aufnehmen kann, während sich im Ring-Menü kein Hinweis auf Googles PhotoSphere-Funktion findet. Ob dies der Vorserien-Software anzulasten ist oder ob Motorola tatsächlich auf dieses nette Feature verzichtet, wird wohl erst die Vorstellung des Geräts am 1. August beantworten.

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Quellen: Android Police, Gizmofusion, Infinity

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