Motorola Moto Z: Release, technische Daten, Bilder und Preis

Kaan Gürayer

Das Moto Z wurde von Motorola am 9. Juni offiziell vorgestellt. Highlight des neuen Spitzenmodells ist seine Erweiterbarkeit mittels der Moto Mods und die geringe Bautiefe von lediglich 5,2 mm. 

Nachdem die bisherige Flaggschiff-Reihe Moto X komplett eingestampft wurde, tritt das Moto Z nun das Erbe an. Das 5,5-Zoll-Smartphone setzt auf ein hochwertiges Gehäuse aus Glas, der Rahmen aus Aluminium soll dem Moto Z hingegen ein stabiles Handling verleihen. Das Kameramodul auf der Rückseite steht weit hervor und setzt aufgrund seiner rundlichen Bauform starke Akzente. An der Front ist ein Fingerabdruckscanner verbaut, der allerdings nicht als Homebutton fungiert. Wie in der Vergangenheit setzt Motorola voll und ganz auf Software-Tasten.

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Technisch kann das Moto Z mit aktueller Oberklasse-Hardware punkten. Im Inneren werkelt mit dem Snapdragon 820 beispielsweise Qualcomms stärkster Chip. Die 4 GB an Arbeitsspeicher sollten für ein flüssiges Bedienen ohne Verzögerungen sorgen. Die Hauptkamera des Moto Z löst mit 13 MP auf und verfügt zudem über einen optischen Bildstabilisator sowie Laser-Autofokus. Die frontseitige „Selfie-Cam“ schießt Fotos mit 5 MP und verfügt über eine Weitwinkel-Linse.

Moto Z: Die technischen Daten im Überblick

Display 5,5 Zoll, AMOLED, 2.560 x 1.440 Pixel (534 ppi)
Prozessor Snapdragon 820, 1,8 GHz Quad-Core
GPU Adreno 530
Arbeitsspeicher 4 GB RAM
Interner Speicher 32/64 GB, erweiterbar per microSD-Karte
Hauptkamera 13 MP, f/1.8, OIS, Laser-Autofokus
Frontkamera 5 MP, f/2.2, Weitwinkel-Linse
Akku 2.600 mAh, Schnell-Ladetechnik
Betriebssystem Android 6.0.1 Marshmallow
Maße 153,3 x 75,3 x 5,2 mm
Gewicht 136 Gramm
Sonstiges USB Typ C, erweiterbar via Moto Mods

Kein 3,5-mm-Klinkenanschluss

Auf einen klassischen 3,5-mm-Klinkenanschluss verzichtet Motorola beim Moto Z. Die Musik wird hingegen über den integrierten USB-Typ-C-Anschluss ausgegeben, der auch für das Aufladen und die Datenübertragung verantwortlich ist. Ein Adapter, um Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenanschluss an den USB-Port anzuschließen, liegt dem Moto Z bei.

Moto Z: Vorstellung der Moto Mods.

Erweiterungen mittels Moto Mods

Größtes Alleinstellungsmerkmal des Moto Z sind die Erweiterungen, die sogenannten Moto Mods. Hierbei handelt es sich um Rückschalen, die sich mittels Magneten an das Gerät anheften und über einen PIN-Anschluss mit dem Moto Z verbinden. Von den Moto Mods wird es verschiedene Ausführungen geben, unter anderem sind Cover mit integriertem Akku, Lautsprechern von JBL und sogar einem Mini-Projektor geplant. Neben den funktionalen Erweiterungen werden außerdem auch Rückschalen erhältlich sein, die mit unterschiedlichen Materialien und Designs daherkommen. Damit können Nutzer des Moto Z ihr Smartphone ganz dem eigenen Geschmack nach anpassen.

Das Moto Z soll im September weltweit in den Handel kommen. Einen Verkaufspreis für das Smartphone hat Motorola noch nicht verraten.

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