Moto Z (2017) erscheint mit fortschrittlichem Iris-Scanner

Rafael Thiel

Das Moto Z (2017) könnte einen auf Galaxy Note 7 machen. Nein, damit ist kein explosiver Akku gemeint, sondern ein Iris-Scanner. Zumindest deutet das ein von Motorola eingereichtes Patent an. Allerdings könnte Lenovo Samsung aus technischer Sicht ausstechen.

Moto Z und Moto Z Play im direkten Vergleich.

Mit interessanten Skizzen untermauert Motorola das Geschmacksmuster, die die Funktionsweise letztendlich aber auch akkurat darstellen. Ein Dual-Sensor oberhalb des Displays scannt die Augen des Nutzers individuell und identifiziert diesen anhand seiner Iriden. Zur Einordnung: Die menschliche Iris ist auf ähnliche Weise einzigartig wie der Fingerabdruck. Wie die Zeichnungen ferner implizieren, wird der Iris-Scanner auch Brillenträger unterstützen. In Anbetracht der Tatsache, dass auch das Galaxy S8 angeblich über einen Iris-Scanner verfügen wird, könnte sich diese durchaus praktische Technologie womöglich 2017 durchsetzen. Allerdings könnte das Moto Z (2017) einen deutlich fortschrittlicheren Scanner als die Samsung-Konkurrenz besitzen – das Note 7 besaß seinerzeit lediglich einen Iris-Scanner mit einem Sensor.

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Zum Moto Z (2017) an sich gibt es bislang kaum Informationen. Ein gesichteter Eintrag im Geekbench-Benchmark legte einen Snapdragon 835 gepaart mit 4 GB RAM nahe. Zudem war Android 7.1.1 als Software vorinstalliert. Falls sich Motorola respektive Lenovo an einen 1-Jahres-Zyklus hält, dürfte das neue Moto Z erst im Sommer erscheinen. Bis dahin sollte der Snapdragon 835 auch allgemein verfügbar sein, denn für die ersten Monate des Jahres hat sich angeblich Samsung einen exklusiven Zugriff auf den neuesten High-End-Chip von Qualcomm gesichert.

Es ist ferner davon auszugehen, dass das Moto Z (2017) weiterhin auf einem modularen Konzept basieren wird. Dieses dürfte aber ein Stück weit ausgereifter und nützlicher sein. Den Gerüchten zufolge wird trotz Iris-Scanner ein Fingerabdrucksensor auf der Frontseite verbleiben. Wie das aussieht, behauptet ein vor einigen Wochen gesichtetes Rendervideo zu zeigen.

Quelle: Tech Droider via Phone Arena
Hinweis: Das Artikelbild zeigt das Moto Z (2016).

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