iTry Nexus 5 #2: (Wenige) Dinge, die mich stören

Philipp Gombert 31

Im Zuge meines iTrys zum Nexus 5 berichte ich über den Umstieg vom iPhone 5 hin zu dem besagten Android-Smartphone. In diesem Artikel der Serie beschreibe ich verschiedene Dinge, die mir weniger gut gefallen.

iTry Nexus 5 #2: (Wenige) Dinge, die mich stören

Dass mich nicht alle Aspekte des Nexus 5 ansprechen würden, war zu erwarten. Schließlich existieren große Unterschiede zwischen iOS und Android, ebenso wie den Herstellern Google/LG und Apple. Dennoch muss ich zugeben, dass mir recht viel überaus gut gefällt, umso weniger hingegen negativ aufstößt.

Die Update-Politik

Vergleicht man das Update-Verfahren eines Android-Smartphones mit dem eines iOS-Gerätes, so wird man schnell feststellen, welche Seite in dieser Hinsicht die Nase vorne hat. Während Apple Software-Updates in einem Schritt an alle Nutzer freigibt, werden neue Versionen des offenen Systems nur schrittweise verteilt. Je nach Hersteller muss sogar Wochen gewartet werden. Ich selbst bekam diesen Kritikpunkt, zwar nicht so extrem, jedoch in vergleichbarer Weise, zu spüren. Das Update auf Android 4.4.1/4.4.2 erreichte mein Nexus erst mehrere Tage später, als es bei anderen Nutzern der Fall war. Natürlich lassen sich neue Versionen auch manuell installieren, allerdings steht hier kein Programm wie beispielsweise iTunes zur Verfügung und teils umständliche Umwege – die in meinem Fall nicht funktioniert haben (Noooob) – werden notwendig.

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Smartphone-Konzepte vs. Realität (iPhone 5, Galaxy S5 & Co.).

Der Akku - Ein Appell an alle Hersteller

Dieser Aspekt ist nicht nur eine Kritik am Nexus 5, sondern generell an den meisten Smartphones – darunter auch das iPhone. Mit beiden Geräten schaffe ich es (als „Heavy User“) gerade so über den Tag und muss zusätzlich darauf achten, möglichst viel Strom zu sparen. Ich brauche keinen – unabhängig vom Nexus 5 – Octa-Core-Prozessor in meinem Handy, sondern lediglich einen größeren Akku, mit dem ich es sorgenfrei über zwei Tage schaffe. An dieser Stelle kann ich einen tollen Artikel von Sascha Pallenberg empfehlen, der das Thema in meinen Augen genau auf den Punkt bringt.

Die Kamera – Die größte Schwäche des Nexus 5

Nexus 5 Kamera
Die Kamera des Nexus 5 ist wie erwartet nicht gerade das Gelbe vom Ei. Selbst die meines verhältnismäßig „alten“ iPhone 5 ist deutlich besser. Die komplette Anwendung ist sehr träge. Zwar finde ich die Bedienung einfallsreich, für den Alltagsgebrauch jedoch unausgereift und verbesserungswürdig. Mit dem Update auf Android 4.4.1 soll sich das Ganze angeblich bessern. Zurzeit kann ich jedoch noch kein eigenes Urteil fällen, da die neue Software zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes noch immer auf sich warten lässt… Wer weiß, vielleicht liste ich im kommenden Artikel der Serie – Dinge, die mir gut gefallen –, je nach dem, wie viel die neue Version bewirkt hat, erneut die Kamera.

Das Display – Fluch und Segen zugleich

Bezüglich des Displays bin ich etwas unschlüssig. Mir gefällt der zusätzliche Platz, weshalb der Bildschirm ebenfalls als Pluspunkt genannt werden kann. Die Bedienung wird dadurch jedoch nicht einfacher. Halte ich das Nexus 5 in einer Hand, so muss ich mir – übertrieben ausgedrückt – den „Daumen auskugeln“, um die Benachrichtigungsleiste öffnen zu können. Ähnlich verhält es sich mit Bedienelementen in der oberen rechten Ecke des Displays.

Dies und das

Natürlich existieren noch weitere störende Punkte, die jedoch etwas weniger ins Gewicht fallen als die bisher aufgezählten. Das Nexus 5 wurde in meinen Augen eher für Rechtshänder ausgelegt. Der Power-Button befindet sich an einer Stelle, die mit der linken Hand recht umständlich zu erreichen ist. Meist betätige ich ungewollt die Lautstärkewippe, wobei ich eigentlich einzig das Gerät sperren möchte. Darüber hinaus hat jede App – wie ein netter Twitter-Nutzer recht passend ausdrückte – eine eigene Logik. Unter iOS gibt es – anders als bei Android – eine klare Linie, der die Entwickler meist auch folgen. Darüber hinaus sind die Lautsprecher etwas leise und die herausstehende Kamera ein kleiner Fehler im Design.

Zusammengefasst: Die negativen Punkte

Im Grunde handelt es sich in beinahe jeder Hinsicht um „verzeihliche“ Dinge, die, wie ihr in einem der nächsten Artikel erfahren werdet, nahezu alle ausgeglichen werden können. Teils ist die Rede von gewöhnlichen „Krankheiten“, mit denen beinahe jedes Smartphone – natürlich auch das iPhone – zu kämpfen hat (Akku etc.). Andere Aspekte fallen – zum Beispiel das Display – positiv und negativ zugleich auf. Bei Fragen stehe ich euch natürlich gerne in den Kommentaren oder per Twitter zur Verfügung.

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