iTry Nexus 5 #3: (Viele) Dinge, die mir gut gefallen

Philipp Gombert 30

Im Zuge meines iTrys zum Nexus 5 berichte ich über den Umstieg vom iPhone 5 hin zu dem besagten Android-Smartphone. In diesem Artikel der Serie beschreibe ich verschiedene Aspekte, die mir sehr gut gefallen.

iTry Nexus 5 #3: (Viele) Dinge, die mir gut gefallen

Letzte Woche veröffentlichte ich meinen Artikel zu den störenden Aspekten des Nexus 5 - nun folgen die positiven Eindrücke. Vorab: Ich bin überrascht, wie gut mir die guten Dinge an dem Android-Gerät gefallen.

Android

Android ist mitunter der größte Pluspunkt des Nexus 5. Im Vergleich zu verschiedenen anderen Smartphones läuft die Software hier deutlich flüssiger und beeindruckt (einen Apple-Nutzer) durch dessen Offenheit. Tatsächlich läuft Android 4.4.2 auf dem Nexus mindestens ebenso gut wie iOS 7 auf dem iPhone 5, teils schlägt sich Google’s System sogar ein wenig besser - auch bezüglich des Designs. Der größte Vorteil ergibt sich jedoch durch die Freiheiten, die man als Nutzer geboten bekommt. Allein das Installieren anderer Tastaturen oder Entsperren des Gerätes ist durch die vielen Optionen (Muster, PIN, Face Unlock etc.) deutlich individueller als es bei Apple’s vierstelliger Zahlenkombination der Fall ist. Ebenso angetan bin ich von den Widgets, die iOS bitter nötig hat, um auch in Zukunft weiterhin das Betriebssystem meiner Wahl zu bleiben.

Die Benachrichtigungsleiste ist unter Android sehr gut gelöst. Die dort angezeigten Neuigkeiten können durch verschiedene Wischgesten entfernt, verkleinert oder vergrößert werden. Ein spezieller Button entfernt alle vorhandenen Neuigkeiten, ein weiterer offenbart ein Menü mit mehreren Schnelleinstellungen. Ich könnte noch Stunden über die positiven Aspekte von Android schreiben, muss jedoch auch irgendwann zum nächsten Punkt übergehen. In diesem Fall dem…

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Smartphone-Konzepte vs. Realität (iPhone 5, Galaxy S5 & Co.).

… Display…

iPhone 5″ src=“//static.giga.de/wp-content/uploads/2013/12/P1010615-rcm300x225.jpg“ alt=“Nexus 5 und iPhone 5″ width=“300″ height=“225″ />…, welches bereits bei den störenden Dingen aufgeführt wurde. Ich nannte in dem vorangegangenen Artikel - und würde es noch immer - die schwierigere Bedienung als negatives Merkmal. Ausgeglichen wird dies jedoch durch den zusätzlichen Platz, den ich vor allem beim Surfen im Internet zu schätzen gelernt habe. Im Gegensatz zum iPhone ist das Nexus 5 deutlich angenehmer für das Auge, da verschiedene Inhalte größer dargestellt werden können. Auch bei Spielen und desgleichen machen sich die knapp fünf Zoll des Androiden stark bemerkbar. Zuvor war ich immer recht skeptisch gegenüber großen Displays, vor allem aufgrund der weniger einfachen Handhabung. Doch mittlerweile würde ich mir auch beim iPhone einen größeren Bildschirm herzlichst wünschen.

Design

Mit dem 5c hat Apple ein „günstigeres“ iPhone vorgestellt. Die Rückseite besteht aus Polykarbonat, einem Material, das man von dem Unternehmen aus Cupertino eigentlich nicht gewohnt war. Dass die Konkurrenz - von den Apple-Nutzern aufgrund deren aus weniger „noblen“ Stoffen hergestellte Smartphones immer wieder kritisiert - Erfahrung mit Plastik gesammelt hat, zeigt sich am Nexus 5.

Google und LG haben verstanden, wie man aus Polykarbonat ein überaus gut aussehendes Gerät herstellen kann. Das Nexus 5 fühlt sich durch die gummierte Oberfläche keinesfalls billig an und liegt sicher in der Hand. Dinge, die Apple mit dem iPhone 5c in meinen Augen nicht auf die Reihe bekommen hat - hier können Jony Ive und Co. noch einiges besser machen. Auch vor dem 5s braucht sich das Nexus keinesfalls verstecken.

Performance

Die im Nexus 5 verbauten Komponenten sind extrem leistungsstark. Der Snapdragon 800 macht dem Gerät ordentlich Dampf unter der Haube. Ruckler sind eine Seltenheit und anspruchsvolle Spiele - darunter Dead Trigger 2 - laufen ohne Probleme.

Dabei handelt es sich hier um eine Tatsache, die mich mitunter am meisten überraschte. Auf anderen Android-Smartphones - hauptsächlich von Samsung - lief selbst das horizontale Wischen auf dem Homesreen nicht ganz flüssig. Das Nexus 5 ist sehr gut auf das Betriebssystem abgestimmt. Diese reibungslose Kooperation zwischen Hardware und Software stellt das Nexus auf eine Ebene mit iOS-Geräten.

Dies und das

Wie ich bereits in meinem Artikel zum Ersteindruck schilderte, finde ich die Benachrichtigungs-LED super. Anstelle eines aufleuchtenden Displays ist lediglich ein aufblinkendes Licht zu sehen, welches je nach App in einer anderen Farbe erscheint. Auch Google Now gefällt mir überaus gut. Mit einem Wisch nach links werden dem Nutzer nützliche Informationen angezeigt, die natürlich den eigenen Vorlieben entsprechend angepasst werden können. Gezeigt wird das Wetter, die letzten Ergebnisse der eigenen Lieblingsmannschaft sowie der Weg und die dafür benötigte Zeit zu oft besuchten Orten. Und ein solch extrem gutes Gerät gibt es zu dem halben Preis des iPhone 5s…

In meinen Augen sind die guten Aspekte den negativen deutlich überlegen. Die Kamera, welche ich im letzten Artikel als großen Kritikpunkt nannte, ist nach dem Update auf Android 4.4.1/4.4.2 längst nicht mehr so schlecht wie zuvor, befindet sich jedoch nicht unter den besten auf dem Markt.

So viel zum Guten. Der kommende Artikel ist als letzter dieser Reihe bestimmt und beinhaltet unter anderem mein Fazit. Bis dahin könnt ihr euch gerne noch einmal die vorherigen Teile zu Gemüte führen. Bei Fragen stehe ich natürlich in den Kommentaren oder auf Twitter Rede und Antwort.

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