Nexus-Toolkit: Nexus-Geräte mit Factory Images auf den Werkszustand zurücksetzen

Steffen Pochanke 1

Nexus-Geräte eignen sich hervorragend dafür, um ihre Gerätesoftware zu modifizieren: sei es das Öffnen des Bootloaders, das Flashen eines alternativen Recoveries/Systems oder das Rooten. Schnell kann dabei etwas schief gehen und das System des Geräts startet nicht mehr. In einem solchen Fall könnt ihr euer Nexus-Gerät mit nachfolgendem Tutorial schnell wieder auf Werkszustand zurücksetzen.

Nexus-Toolkit: Nexus-Geräte mit Factory Images auf den Werkszustand zurücksetzen

In nachfolgendem Tutorial werden wir die Software eines Nexus-Gerätes mit Hilfe eines Factory Images von Google auf den Werkszustand zurücksetzen. Factory Images bieten im Vergleich zur eingebauten Android-Wiederherstellung vor allem den Vorteil, dass sie auch funktionieren, wenn das eigene Nexus-Gerät überhaupt nicht mehr startet.

Der Prozess ist für alle Nexus-Geräte gleich, da der Entwickler mskip ein Nexus-Toolkit entwickelt hat, das alle Nexus-Geräte (Galaxy Nexus, Nexus 4, Nexus 5, Nexus 7 2012, Nexus 7 2013, Nexus 10) zurücksetzen kann. Dieses findet ihr nachfolgend zum Download.

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Nexus-Toolkit

Nexus-Gerät und Software-Version auswählen

Nachdem das Toolkit installiert ist, kann es mit den Vorbereitungen losgehen. Im Startbildschirm des Programms könnt ihr nun euer Nexus-Gerät durch Eingabe der entsprechenden Nummer (01 = Galaxy Nexus, 02 = Nexus 4, etc.) auswählen und die Eingabe mit der Enter-Taste bestätigen. Anschließend wählt ihr nach optionaler Überprüfung auf ein Update des Toolkits eure aktuelle Build-Version aus. Diese kann auf dem funktionierenden Android-Gerät unter Einstellungen -> Über das Telefon/Tablet herausgefunden werden. Falls sich das Gerät nicht mehr starten lässt und ihr eure Build-Nummer nicht wisst, wählt einfach die aktuellste Android-Version, die im Toolkit angezeigt wird, aus. Da SkipSoft die Daten des Toolkits auf zwei verschiedenen Servern hostet, muss nun der bevorzugte Download-Server ausgewählt werden. Empfehlenswert ist hier der schnellere SkipSoft-Server. Das Toolkit lädt nach der Auswahl benötigte Dateien automatisch aus dem Internet.

Auf der nächsten Seite geht es an das Installieren der Treiber, das Öffnen des Bootloaders und das Flashen der Factory-Images.

Titelbild Quelle: Shutterstock (Reset button in white background), modifiziert + Google

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