Nexus 6 (2015) mit Snapdragon 810 und 3 GB RAM

Tuan Le 7

Der Insider OnLeaks hat wieder einmal brisante Informationen zum Nexus 6 (2015) veröffentlicht. Auf einem via Twitter veröffentlichten Foto soll das Google-Phablet im Recovery-Modus zu sehen sein. Auf dem Bildschirm wird neben dem Codenamen des Google-Phones „Angler“ als Prozessor der wegen Hitzeproblemen umstrittene Snapdragon 810-Prozessor aufgelistet. Vorangegangene Gerüchte, das Nexus 6 (2015) solle mit dem Snapdragon 820 ausgestattet sein, dürften somit vom Tisch sein. 

Nexus 6 (2015) mit Snapdragon 810 und 3 GB RAM

Viel Auswahl blieb für das Nexus 6 (2015) ohnehin nicht als Qualcomm ankündigte, dass die ersten Geräte mit dem Snapdragon 820 erst Anfang 2016 auf den Markt kommen würden. Nun hat der Leaker @OnLeaks, auch bekannt als Steve Hemmerstoffer, ein Foto veröffentlicht, das den Einsatz des Snapdragon 810-SoC im Nexus 6 (2015) belegen soll. Schon zuvor hatte @Onleaks einige Fotos des kommenden Nexus-Phablets von Huawei in einem Case veröffentlicht, auf dem neuen Bild ist anscheinend das gleiche Gerät – zu erkennen an dem weißen Schutzcase – im Recovery-Modus zu sehen.

nexus-6-2015-bootloader-specs

Auf dem Bildschirm werden die Hardware-Spezifikationen des Gerätes aufgelistet, darunter die CPU – „MSM8994“ heißt es dort, die Modellbezeichnung für Qualcomms 810er-Chip. Im Grunde genommen keine verwunderliche Wahl, als Alternative wäre ansonsten höchstens ein hauseigener Kirin-SoC von Huawei oder der Snapdragon 808 in Frage gekommen. Aufgrund der Berichte um Hitzeprobleme und Drosselungen beim Snapdragon 810 könnten einige Nutzer die Wahl des Snapdragon 810 durchaus kritisch betrachten, da derartige Probleme aber beispielsweise beim OnePlus 2 nicht auftreten, sollte man die Performance des Nexus 6 (2015) nicht gleich im Vornherein in Frage stellen. Ansonsten ist auf dem Foto noch zu sehen, dass das Nexus 6 (2015) wohl mit 3 GB DDR4 RAM und 64 GB internem Speicher aus dem Hause Samsung ausgestattet sein wird, was im Grunde genommen nicht weiter verwunderlich ist.

Quelle: OnLeaks @Twitter

* gesponsorter Link