Nexus 6 Test: Mehr als ein riesiges Moto X?

Jens Herforth 5

Motorola stellt mit dem Nexus 6 ein größeres Moto X (2014) vor. Und das ist nicht nur groß, es ist auch massiv. Wir haben das neue Neue Nexus-Phablet für euch getestet.

Nexus 6 Test: Mehr als ein riesiges Moto X?
Nexus 6 [Test] Mehr als ein riesiges Moto X?
Auch lesenswert: Der Test zum Nexus 6 vom Kollegen Andreas, der ursprünglich auf androidnext.de erschienen ist.

Technische Spezifikationen

Bildschirm 5,96 Zoll mit QHD-Auflösung (1.440 x 2.560, 493 ppi)
Vierkern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 805 mit 2,7 GHz je Kern
Kameras 13 Megapixel-Hauptkamera mit OIS und doppeltem Ringblitz / 2 Megapixel-Frontkamera
Interner Speicher 32 oder 64 GByte
Arbeitsspeicher 3 GByte
Akkuleistung 3.220 mAh
Betriebssystem Android 5.0 (Lollipop)
Besonderheiten Stereolautsprecher, LTE-Konnektivität, Bluetooth 4.0, Nano-SIM
Maße, Gewicht 82,98 mm x 159,26 mm x 10,06 mm; 184 Gramm
Preis /

Design

Das Nexus 6 wird von einem sehr wertigen Alu-Rahmen gehalten, der von kleinen Plastikstreifen unterbrochen wird. Die Rückseite besteht aus einem dezent gummierten Plastik. Ob die Platten später wie im Moto-Maker ausgetauscht werden können, ist noch nicht bekannt. Zum Schluss gibt es den riesigen Nexus Schriftzug und die gewohnte Motorola-Kuhle auf Zeigefinger-Höhe. Aufgrund der Bauform wackelt das Smartphone/Phablet leider auf ebenen Flächen. Dafür liegt es besser in der Hand.

Und hier wird es obsolet, denn das Nexus 6 ist mit seiner Bauweise und dem 6 Zoll großen Display absolut nicht handlich, im Gegenteil. Wenn man nicht ausgerechnet Pranken wie Klodeckel hat, muss man immer zwei Hände für die Benutzung einplanen. Zu Vergleich: das Nexus 6 ist größer als ein iPhone 6 Plus UND auch als ein Note 4. Mächtiger ist da nur das Sony Xperia Z Ultra … oder eben ein Tablet.

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Display

Groß ist Trumpf! Das riesige Display hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und macht einiges her. Dank der AMOLED Technologie strahlt es extrem Leuchtstark mit satten Farben und einem grandiosen Blickwinkel. Ungewöhnlich aber schön: die Helligkeit kann sehr weit runtergeschraubt werden. Das liegt aber leider auch daran, dass das Display selbst mit aktiviertem, adaptivem Display (automatische Helligkeit) nicht gerade das hellste ist.

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Deaktiviert man den automatische Helligkeitsregler, strahlt das Nexus 6 aber schon etwas heller. Laut Anandtech handelt es sich hier um eine angepasste AMOLED Displaytechnologie von Samsung aus 2013. Das merkt man aber nicht wirklich: das riesige QHD-Display ist mitunter ein Kaufgrund für das Nexus 6.

Auf der zweiten Seite geht es um Leistung, Akkulaufzeit und Software.

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