Doch nicht: Besseres Nokia-Handy kommt nicht nach Deutschland

Simon Stich 4

Macht sich ein besseres Nokia 7.1 auf den Weg mach Deutschland? Was gestern überall und auch bei uns zu lesen war, hat den Hersteller HMD Global auf den Plan gerufen. Demnach bleibt es hierzulande wohl bei der Variante mit 3 GB RAM und 32 GB Speicher.

Doch nicht: Besseres Nokia-Handy kommt nicht nach Deutschland
Bildquelle: GIGA - Nokia 7.1.

Update, 29.11.2018, 14:10 Uhr: Das Nokia 7.1 mit 4 GB RAM und 64 GB Festspeicher wird doch nicht in Deutschland an den Start gehen. Die anders lautenden Berichte aus dem In- und Ausland haben sich als falsch erwiesen. Der Hersteller HMD Global wies GIGA drauf hin, dass „weiterhin kein Deutschland-Release eines Nokia 7.1 mit 4 GB RAM bzw. 64 GB Gerätespeicher geplant“ sei.

Originalartikel: 

Nokia 7.1: Neues Modell kommt nach Europa

Gerade mal einen Monat ist es her, da hat HMD Global mit dem Nokia 7.1 (Test) ein neues Smartphone in den Ring geworfen. Ausgestattet mit einem Snapdragon 636, Kamera-Optik von Zeiss, 3 GB Arbeitsspeicher, 32 GB Festspeicher und einem „puren“ Android, das auf angepasste Benutzeroberflächen und Apps des Herstellers verzichtet, klang eine unverbindliche Preisempfehlung von 339 Euro gar nicht mal so schlecht. Wer sich das Handy zugelegt hat, der muss sich jetzt von Nokia aber etwas veräppelt vorkommen. Zumal die Performance durchaus besser hätte sein können.

Wie GSMArena berichtet, möchte HMD Global nun doch die stärkere Version des Nokia 7.1 in Europa anbieten. Diese bietet 4 GB Arbeitsspeicher – und mit 64 GB Festspeicher gleich mal eine doppelte Kapazität. Was den Konzern dazu bewegt hat, erst einen Monat zu warten, ist nicht bekannt. Immerhin kommt das neue Nokia 7.1 jetzt auch hierzulande in die Läden, also wo genau liegt das Problem? Das Problem ist die Preisempfehlung: 349 Euro soll das stärkere Nokia 7.1 kosten, was exakt zehn Euro mehr sind, als für die schwächere Variante vor einem Monat verlangt wurde.

Am 30. November möchte HMD Global das aufgepeppte Nokia 7.1 in Europa anbieten. In Tschechien ist das Handy jetzt sogar schon zu haben. Dort kostet es mit 330 Euro sogar weniger als die Variante mit 3 GB RAM und 32 GB Speicher, um die Verwirrung perfekt zu machen.

Wie das Nokia 7.1 aussieht, könnt ihr euch in unserer Bilderstrecke anschauen:

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13 Bilder
Nokia 7.1 in Bildern: Wenn der Gruppenzwang das Design bestimmt.

Nokia 7.1: Android One und Zeiss-Optik

Mit der Veröffentlichung des neuen Nokia 7.1 dürfte sich die „alte“ Version bereits verabschiedet haben. Niemand würde jetzt noch auf die Idee kommen, auf weniger Arbeits- und Festspeicher zu setzen, nur um ein paar wenige Euro zu sparen.

An den weiteren Merkmalen des Nokia 7.1 hat sich hingegen nichts geändert. Es bleibt bei einem LC-Display, das auf eine Auflösung von 2.280 x 1.080 Bildpunkten sowie eine Pixeldichte von 432 ppi kommt. Gorilla Glass 3 schützt vor Kratzern und die Dual-Kamera vom deutschen Hersteller Zeiss schafft Fotos mit bis zu 12 MP beziehungsweise 5 MP.

Der Akku kommt weiter auf eine Kapazität von 3.060 mAh und wird über USB Type-C wieder aufgeladen. Android 8.1 Oreo ist vorinstalliert, wird in diesen Tagen aber auf Android 9 Pie aktualisiert. Schnellere Updates als die Konkurrenz zu bieten gehört zu den Versprechen von HMD Global. Auch deshalb ist das Nokia 7.1 ohne Anpassungen der Software (Android One) durch den Hersteller auf den Markt gekommen.

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