OnePlus 3: Einfacher Fix beseitigt das aggressive RAM-Management

Thomas Lumesberger 9

Der Performance-Vergleich zwischen Galaxy S7 und OnePlus 3 zog im Internet seine Kreise und ging auch an OnePlus-CEO Carl Pei nicht spurlos vorbei. Der Gründer des Unternehmens hat sich dazu geäußert und klargestellt, dass man sich zugunsten einer höheren Akkulaufzeit für ein aggressives RAM-Management entschieden habe. Ein leichter Fix löst aber das Problem.

OnePlus 3: Einfacher Fix beseitigt das aggressive RAM-Management

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Beim OnePlus 3 hat der Hersteller vieles richtig gemacht. Ein hochwertiges Gehäuse und Design trifft erneut auf vielversprechende Spezifikationen. Die Hardware ist aber nur die halbe Miete, denn es kommt auch auf die Software an. Das wurde bereits in einem ersten Performance-Test-Video eindrucksvoll gezeigt und trotz der 6 GB Arbeitsspeicher hat das OnePlus 3 gegen das Galaxy S7 alt ausgesehen. Der Grund dafür war das RAM-Management des neuen Flaggschiffs aus dem Reich der Mitte.

Zu Gunsten der Akkulaufzeit

Mit bislang rund 270.000 Aufrufen hat das YouTube-Video ohne Zweifel bereits viel Aufsehen erregt. Auch OnePlus-CEO Carl Pei hat das Video zu Gesicht bekommen und wurde via Twitter mehrfach darauf hingewiesen. Er hat sich kurzerhand auch mit einem Kommentar zurückgemeldet. „Wir haben eine andere Strategie fürs RAM-Management gewählt, die zugunsten der Akkulaufzeit ausfällt. Wir glauben, das bietet die beste Benutzer-Erfahrung“, verkündet er via Twitter.

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Aggressives RAM-Management zähmen

Konkret geht das OnePlus 3 wie folgt vor: Insgesamt werden 12 Anwendungen im Arbeitsspeicher gehalten. Sobald eine 13. App geöffnet wird, fliegt die älteste Anwendung aus dem RAM. Damit zeichnet der Video-Vergleich im Grunde ein falsches Bild, denn wenn man etwa ein Spiel mit langer Ladezeit öffnet, anschließend zum Beispiel kurz zu WhatsApp wechselt und dann wieder zum Game zurückkehrt, ergeben sich die im Video gezeigten Ladezeiten so nicht. Tatsächlich dürfte diese Herangehensweise von OnePlus auch mehr Sinn ergeben, denn welcher Nutzer öffnet im Alltag wie wild Apps und wechselt zwischen ihnen hin und her?

Sollten einige Nutzer aber in der Tat sehr oft zwischen vielen Apps wechseln, gibt es bereits eine Möglichkeit, die Einstellungen nach eigenem Ermessen zu verändern. Mit Root-Zugriff lassen sich die Werte des RAM-Managements verändern, indem man die build.prop-Datei verändert und den gewünschten Wert einsetzt. Eine detaillierte Anleitung gibt es im XDA-Forum.

Quelle: XDA, Twitter via TabTech

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