OnePlus 7 Pro: Stärken und Schwächen der neuen Triple-Kamera aufgedeckt

Simon Stich

Mit dem OnePlus 7 Pro möchte der Hersteller die Lücke zu Huawei und Samsung weiter schließen. Wie sich die Triple-Cam mit dreifachem Zoom in der Praxis macht, hat jetzt ein erster Vorabtest beschrieben. Ihm zufolge hat OnePlus bei seinem neuen Smartphone viel richtig gemacht – aber eben nicht alles.

OnePlus 7 Pro: Erster Blick auf die Kamera

Bei der nächsten Handy-Generation wird der chinesische Hersteller OnePlus erstmals auf eine dreifache Linse auf der Rückseite setzen. Was diese leisten werden, darüber gibt es kurz vor der offiziellen Vorstellung am 14. Mai viele Spekulationen. Ein erster Vorabtest eines Vorserienmodells bei Wired klärt nun zwar nicht alle Fragen, gibt aber dennoch einige interessante Antworten.

Anders als bei der Konkurrenz wird auch die Pro-Variante des OnePlus 7 nicht über eine Time-of-Flight-Kamera verfügen. Eine solche Linse hilft bei der Distanzmessung und sorgt für einen besseren Unschärfe-Effekt bei Porträt-Aufnahmen. Viele aktuelle Flaggschiffe setzen auf eine solche TOF-Kamera, zuletzt das Huawei P30 Pro.

Eines der Highlights der Triple-Kamera des OnePlus 7 Pro wird sicher der dreifache optische Zoom, der den Testern von Wired gut gefallen hat. Im Vergleich zu Vorgängermodellen gelingt der Zoom recht sauber, Details sind noch sehr gut zu erkennen, auch wenn sich ein Bildrauschen durchaus bemerkbar macht. Immerhin verwischen Farben von entfernten Objekten nicht mehr so stark wie früher. An die Zoom-Fähigkeiten des Huawei P30 Pro soll das OnePlus 7 Pro allerdings nicht herankommen. Nach Angaben des Kamera-Chefs von OnePlus möchte das Unternehmen mit seinem neuen Flaggschiff zwar in der obersten Liga mitspielen, dort aber nicht unbedingt Titel gewinnen.

Was wir von der Kameraleistung des Vorgängers halten, seht ihr in unserem Hands-On-Video:

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OnePlus 7 Pro mit neuem Nachtmodus und Pixel-Binning

Gelungene Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen zu erstellen war im Smartphone-Bereich noch vor nicht ganz so langer Zeit unmöglich. In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich vor allem Google mit seiner Pixel-Reihe hervorgehoben. Nach Google, Huawei und weiteren Herstellern setzt auch OnePlus auf einen „Nightscape“ genannten Modus, der bei der neuen Generation einen neuen Namen bekommen soll. Den Testern von Wired zufolge kann sich dieser sehen lassen, insbesondere bei Nahaufnahmen. Auch das schnelle Auslösen wird explizit hervorgehoben.

Mehr zum Oneplus 7 (Pro) seht ihr in der Bilderstrecke:

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OnePlus 7 mit Pop-Up-Kamera: So könnte Smartphone-Flaggschiff aussehen

Bestätigt wurde nun ebenfalls, dass OnePlus auf Pixel-Binning setzt. Hier werden mehrere Bildpunkte zu einem zusammengesetzt, um ein klareres Ergebnis zu erhalten. Die Auflösung wird dabei auf 12 MP heruntergeschraubt, was sich zumindest in der Vorabversion des Handys nicht ausstellen lässt. Der Hauptsensor selbst soll Fotos mit theoretischen 48 MP erlauben. Die beiden weiteren Linsen kommen wohl auf 16 MP (Ultraweitwinkel mit 117 Grad) und 8 MP (Teleobjektiv mit Dreifach-Zoom). Die genannten Auflösungen wurden im Test allerdings nicht erwähnt, ebenso wenig wie die Pop-up-Kamera, die bei Bedarf aus dem Handy herausfährt. Wie wichtig ist euch eine Kamera bei einem Smartphone?

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