OnePlus One: Touchscreen-Update wegen Akku-Problemen zurückgezogen

Rafael Thiel

Da haben sich OnePlus One-Besitzer wohl zu früh gefreut: Ein in der letzten Woche freigegebenes CM 12.1-Update, das die bei einigen Benutzern auftretenden Touchscreen-Probleme behebt, musste jetzt aufgrund eines erhöhten Akkuverbrauchs vom Entwickler Cyanogen zurückgezogen werden.

Zu Beginn dieses Monats kündigte OnePlus-Mitgründer Carl Pei an, dass man ein bestehendes Problem mit dem Touchscreen per Software-Update endgültig beheben will. Da die Beschwerden über die eingeschränkte Funktionalität des Touchscreens bereits seit geraumer Zeit die Runde machten, war die Freude natürlich entsprechend groß, als der Bugfix es schlussendlich in eine offizielle Nightly-Version der CyanogenMod 12.1 schaffte. Wer nicht auf eine finale Implementierung beziehungsweise ein OTA-Update warten wollte und daher zur Nightly-Version gegriffen hatte, konnte zwar endlich sein Smartphone wieder problemlos bedienen, musste dafür aber eine beträchtlich kürzere Akkulaufzeit in Kauf nehmen.

OnePlus One: Fehlerhafte Display-Treiber führen zu hohem Energieverbrauch

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Der hohe Energieverbrauch der Firmware rührt vermutlich von einem Fehler der aktualisierten Treiber von Synaptics, die im Zuge des Nightly-Updates eingepflegt wurden. Aus diesem Grund sah sich das Entwicklerteam von Cyanogen allem Anschein nach dazu gezwungen, die Veränderungen in der jüngsten Nightly-Version zunächst wieder rückgängig zu machen. Einen negativen Einfluss auf die Laufzeit konnten Benutzer übrigens lediglich bei aktivierter Double-Tap-To-Wake-Funktion feststellen.

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Seit dem Verkaufsstart brachten OnePlus, Cyanogen und Synaptics bereits diverse Updates heraus, die die Touchscreen-Probleme beheben sollte – wie Besitzer eines betroffenen OnePlus One berichten, scheint der jüngste Fix sogar anzuschlagen. Daher stehen diese jetzt vor der Wahl, entweder ein funktionierender Touchscreen und dafür auf ein Komfortfeature zu verzichten oder auf das nächste Update zu warten. Bei den genannten Unternehmen dürfte man derweil eifrig daran arbeiten, eine zufriedenstellende Lösung zu finden – bis dahin darf sich weiter in Geduld geübt werden.

Quelle: Android Beat

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