Seit einer guten Stunde kann das Preisbrecher-Smartphone OnePlus One erstmals ohne Einladung vorbestellt werden. Das weltweite Interesse an dem Gerät scheint ungebrochen und tatsächlich größer, als OnePlus geplant hatte: Unter dem plötzlichen Andrang sind die Server des Unternehmens komplett zusammengebrochen, was dem Vorverkauf eine unbeabsichtigte Pause versetzt hat.

Von wegen die Luft ist raus: In Kommentaren zum Vorverkauf des OnePlus One war vielerorts zu lesen, dass die begrenzte Verfügbarkeit über ein Einladungssystem sowie der Rückzieher bezüglich austauschbarer Rückenabdeckungen und Probleme im Kundendienst das Unternehmen jegliche Sympathie gekostet und das Smartphone uninteressant gemacht haben. Weiterhin hatten Werbeaktionen, die zum Zerstören des bisherigen Smartphones vor laufender Kamera aufforderten oder Forumsnutzer über die Fotos weiblicher Mitglieder abstimmen ließen harsche Kritik geerntet.

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Dass das Interesse immer noch groß ist, zeigte ein Blick auf die Vorverkaufsseite des OnePlus One. Nicht einmal eine halbe Stunde nach der Öffnung brach diese unter der Last der Besucher zusammen und legte die komplette Unternehmensseite zeitweise Lahm. Inzwischen scheinen die Systeme wieder zu laufen. Doch nicht nur das: Um dem anhaltenden Run aufs One gerecht zu werden, wurde der Vorverkaufszeitraum von einer auf 3 Stunden verlängert. Hierzulande kann das Gerät also noch bis 19 Uhr vorbestellt werden – falls der Vorrat reicht.

Bei den Serverproblemen handelt es sich nicht um einen Einzelfall. Der ein oder andere Leser wird sich noch an den Verkaufsstart des Nexus 4 erinnern, der ähnlich problematisch verlief. Damals war der Play Store so stark überlastet, dass viele Nutzer erst Zugang erhielten, nachdem das Smartphone schon ausverkauft war. Hier kann man OnePlus also wahrlich keinen Vorwurf machen – es passiert auch größeren Unternehmen.

Habt ihr ein OnePlus One ergattern können? Berichtet von eurer Erfahrung im Kommentarbereich.

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