OnePlus One im Test: Preisbrecher oder Papiertiger?

Andreas Floemer 32

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Auch wenn das OnePlus dank seines großen Displays zum Zocken und Konsumieren von Videos einlädt, so kann man mit dem Smartphone selbstredend auch telefonieren. Die Sprachqualität ist klar und sauber, auf Seite des Gesprächspartners verhält es sich ebenso, wobei gelegentlich ein gewisses Rauschen vernehmbar ist, falls niemand spricht. Hier muss erwähnt werden, dass die Gesprächsqualität unter anderem auch vom jeweiligen Mobilnetz der beiden Gesprächsteilnehmer abhängig ist.

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Was die verbauten Stereolautsprecher auf der Unterseite des One anbelangt, so kommen die kleinen Brüllwürfel zwar bei weitem nicht an die Klangqualität von HTCs BoomSound heran, die wohl als Referenz für Smartphone-Lautsprecher gesehen werden können, dennoch ist der Sound in Ordnung. Videos und Musik werden in einer ausgewogenen Klangqualität und sogar relativ laut wiedergegeben, wobei die Höhen gelegentlich etwas unausgewogen klingen. Die Positionierung des Lautsprecher ist eine andere Sache: es ist schade, dass OnePlus sie nicht auf die Front gesetzt ha, durch die Anbringung der Lautsprecher auf der Unterseite findet Wiedergabe unilateral – entweder nach unten oder zu Seite – statt. Beim Spielen im Querformat passiert es häufig, dass man die Lautsprecheröffnungen mit der Hand abdeckt und sie nur noch ein Brummen abgeben.

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Akku

Mit einem fest verbauten 3.100 mAh-Akku auf der Habenseite ist das OnePlus One gut versorgt. Der im Gerät verbaute Akku genügt allemal, um locker über den Tag zu kommen, wie wir im Test feststellen konnten. Dies war anfangs leider nicht der Fall – der Energiespeicher wurde aufgrund eines Softwarefehlers rasch leer gesaugt. Ein Software-Update, veröffentlicht im August, sorgte aber für Verbesserung.

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Mittlerweile kann das OnePlus One als eines der Smartphones mit der besten Akkulaufzeit betrachtet werden. Bei ausgewogener Nutzung  muss man das Gerät trotz im Hintergrund laufenden Diensten wie Google+ und Dropbox inklusive automatischem Foto-Upload, Hangouts, Pushbullet, WhatsApp und weiteren Diensten erst nach zwei Tagen wieder an die Steckdose stecken. Die Laufzeit verkürzt sich allerdings selbstredend rapide, wenn man sich viel im Mobilfunknetz, insbesondere mit schlechter Abdeckung aufhält. Ferner saugen ressourcenintensive Spiele oder Videos am Akku. Nach einer längeren Assassin’s Creed: Pirates-Session ist es durchaus möglich, dass man nach vier oder fünf Stunden wieder eine Steckdose aufsuchen muss. Im „normalen“ Alltagsgebrauch macht das One allerdings nicht so schnell schlapp.

Auf der nächsten Seite: Das Fazit zum OnePlus One.

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