OnePlus One im Test: Preisbrecher oder Papiertiger?

Andreas Floemer 32

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Beim OnePlus One hat der Hersteller vieles richtig gemacht. Es gibt kein Smartphone in der Preisklasse mit einer solchen Ausstattung – normalerweise muss man mindestens 400 bis 500 Euro locker machen, um ein Gerät mit Snapdragon 801 und 3 GB RAM zu bekommen. Auch in Sachen Verarbeitung gibt es nichts zu meckern – die Materialien sind hochwertig und die Haptik – vor allem der Gehäuserückseite – ist gelungen. Was die Kamera anbelangt, so lassen sich mit ihr, etwas Geduld und Tageslicht vorausgesetzt, gute Fotos schießen.

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Zusammenfassend gehört das OnePlus One ohne Zweifel zu den derzeit besten Smartphones auf dem Markt, wäre da nicht ein Faktor, der nicht wenige verärgert: die Verfügbarkeit. Das Gerät ist vom Hersteller selbst weiterhin nur via Invite oder bei den gelegentlichen Vorbestell-Aktionen erhältlich, die jeweils nur eine Stunde dauern. Eine Garantie, wann man das One in Händen halten kann, gibt es kaum – außer, man bestellt bei einem der zahllosen Zwischenhändler, wodurch das Gerät aber wiederum teurer wird. Besitzt man Zeit und Geduld, so sollte man das One durchaus in Erwägung ziehen, zumindest sofern einem die Größe des Gerätes zusagt und man auf LTE verzichten kann.

Wertung

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 4/5
  • Software: 5/5
  • Performance: 5/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Kamera: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltag: 5/5
  • Bonuspunkt für Preis/Leistung: +1

Insgesamt: 4,4/5

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Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Beinahe Stock-Android mit sinnvollen Erweiterungen
  • Top Preis-/Leistungsverhältnis

Kontra

  • Verbesserungswürdige Kamera
  • Limitierte Verfügbarkeit
  • Für Deutschland wichtiges LTE-Band 20 nicht unterstützt

► OnePlus One auf der offiziellen Website
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