Project Ara: Interessantes Konzept zeigt Handheld-Konsolen-Modul

Tuan Le 11

Project Ara wird die Möglichkeiten der Entwickler im mobilen Sektor erheblich vergrößern: In erster Linie sind es wohl Komponenten wie Akku, Prozessor und Kamera, die ohne Probleme durch den Nutzer ausgetauscht werden können und die Leistungsfähigkeit des Smartphones über die Jahre hinweg erhalten und bei Bedarf sogar steigern sollen. Von einem einfallsreichen Grafiker gibt es mit dem Flippypad nun ein Handheld-Konsolen-Konzept für Project Ara, welches vor allen Dingen Gamer interessieren dürfte.

Project Ara: Interessantes Konzept zeigt Handheld-Konsolen-Modul

Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass Project Ara mit dem sich anbahnenden Release Anfang 2015 den Markt für mobile Geräte fundamental verändern wird. Neben dem Vorteil, dass der Kauf eines neuen Smartphones dank wechselbarer Komponenten möglicherweise hinfällig wird, gibt es für Hardware-Hersteller geradezu unbegrenzte Möglichkeiten bei der Gestaltung neuer Module. The Aether Technician hat nun ein Konzept vorgestellt, bei dem gleich ein ganzes Gamepad als Modul für das Ara-Smartphone zum Einsatz kommt.

Das am Smartphone befestigte Modul dient gewissermaßen als Scharnier für das eigentliche Gamepad, welches wie ein Flipcover bei Nichtverwendung auf der Vorderseite Platz findet und so das Display vor Schaden bewahrt. Das Gamepad besitzt alle gängigen Steuerelemente und sogar zwei flache Analog-Sticks, die so ähnlich wie beim Nintendo 3DS funktionieren sollen. Obendrein soll sich im Gehäuse des Moduls auch noch ausreichend Platz für einen zusätzlichen Akku befinden, damit der Gaming-Spaß mangels Stromquelle oder zusätzlichem Akkumodul kein jähes Ende finden muss. Es handelt sich hierbei natürlich im Moment nur um ein reines Konzept, ohne wirkliche Berücksichtigung von Faktoren wie Stabilität sowie Gewichtsverlagerung.

Schließlich dürften das Ara-Smartphone mit den zahlreichen Modulen recht schwer werden, was die Belastung des durch Magnete im Gehäuse befestigten Flippypads zu einem kritischen Faktor machen könnte. Interessant ist das Konzept aber dennoch und sofern sich ausreichend großes Interesse durch die Nutzer zeigt, könnte das Modul in Zukunft Wirklichkeit werden - nicht anders war es ja auch bei Phonebloks, welches modulare Smartphones überhaupt erst in aller Munde brachte. Durch die massive Begeisterung der Nutzer konnte Phonebloks sich auch die Aufmerksamkeit von Google und Motorola sichern und wurde daraufhin kurzerhand in das bereits zuvor gestartete Project Ara integriert. Alle aktuellen Informationen zu Project Ara haben wir kürzlich für euch zusammengestellt.

Was haltet ihr vom Flippypad? Welche außergewöhnlichen Module würdet ihr euch sonst noch wünschen? Eure Wortmeldungen unten in die Kommentare.

Quelle: The Aether Technician [via Phandroid]

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung