Das Smartphone, welches unter dem Namen „Project Tango“ entwickelt wird, bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Diese reichen von einem interessanten Spielgerät bis hin zum nützlichen Smartphone für Sehbehinderte und Architekten. Durch das Bekanntwerden weiterer Details verdeutlicht sich die Funktionsweise.

 

Project Tango

Facts 
Project Tango

Für viele unter euch - und auch für uns - war noch nicht sehr viel unter dem „Project Tango“ vorstellbar. Der vor knapp einem Monat veröffentlichte Teaser für das Projekt verdeutlichte zwar, wie das Gerät eingesetzt werden könnte, doch beeindruckte das Gerät noch nicht so, wie zum heutigen Zeitpunkt.

Project Tango: Say Hello!

Durch die (wohl versehentliche) Publizierung der Spezifikationen durch ein Ticket für den Chromium Web Browser, welcher für das Smartphone optimiert werden soll, wurden weitere Details bekannt. Das Ticket in der Originalfassung:

Project Tango „is a 5“ phone containing customized hardware and software designed to track the full 3D motion of the device, while simultaneously creating a map of the environment.“ [1].

It contains several special cameras/ranging sensors:
- a standard 4MP colour backside camera.
- a Fish eye (180 degrees Field of View FOV) camera.
- a depth camera 320x180@5Hz.

Damit bekommt das Gerät des Suchmaschinenriesen nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern es wird klar, wie viel Technik in diesem steckt. Zwei Fischaugen-Kameras, die auf der Rückseite des Gerätes angebracht sind, helfen dem Gerät beim „menschlichen“ Wahrnehmen eines Raums. Der Tiefensensor, welcher eine Auflösung von 180x320 Pixeln aufweist, verhilft ihm zu einer detaillierteren räumlichen Wahrnehmung.

Das Gerät ist mit diesem Innenleben dazu in der Lage, durch bloßes Belaufen eines Raums eine 3D-Karte zu erstellen. Dies wäre sehr hilfreich für sehbehinderte Menschen, die das Gerät vor Hindernissen warnen und hin zu bestimmten Objekten führen könnte.

Im Trailer beeindruckt zusätzlich die Option, das Tango-Smartphone als Unterhaltungsgerät für Spiele zu benutzen. Hier könnten die Hindernisse des Raums virtuell neu „bestückt“ werden und so aus dem heimischen Wohnzimmer ein Urwald werden, durch den man sich den Weg bahnen muss.

Genauere Informationen stellt Google auf der Projekt-Seite noch nicht bereit, hier gilt es noch etwas abzuwarten. Von einem höheren Preis ist aufgrund der hochwertigen Technik, die in dem Gerät steckt, auszugehen. Diesen müssten Architekten beispielsweise jedoch ohnehin für die Geräte zahlen, die ihnen dabei helfen, eine 3D-Kartografie eines Raums zu erstellen.

Quelle: Project Tango
via Techcrunch

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