Samsung Galaxy F: Endlich ein Metallgehäuse? Ein Kommentar

Kamal Nicholas

In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte um ein mögliches Samsung-Gerät, das nicht mehr mit einem Polycarbonat-Gehäuse ausgestattet ist, sondern das stattdessen auf Metall setzt. Mit dem Galaxy F könnte es nun tatsächlich soweit sein.

Bereits mit dem Galaxy Note 3 zeigt Samsung, wenn auch vielleicht nicht ganz offiziell, dass es ein wenig in Richtung Premiumklasse geht. Das Note 3 hat zwar dank der Kunstleder-Optik des Gehäuses nicht mehr den klassischen Polycarbonat-Look seiner Vorgänger und dem Großteil der anderen Produkte aus der Galaxy-Reihe, dennoch handelt es sich dabei aber weiterhin um Kunststoff.

Mit dem Galaxy F, an dem Samsung derzeit arbeiten soll, könnte sich das allerdings ändern. Und es wäre ein guter Zug, würde Samsung neben den ganzen „Plastik“-Geräten auch endlich noch eines bzw. eine Serie aus Metall anbieten. Dass die Wahl zu diesem Material eine sehr gute ist, haben zuletzt erst Apple und HTC mit ihren Flaggschiffen mal wieder bewiesen.

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iPhone versus Samsung Galaxy Alpha (Bildergalerie)

Während das Note 3 zwar einige Leute ansprechen dürfte, wird der 5,7 Zoll große Bildschirm für viele andere einfach weiterhin zu groß sein. Mit einer Premiumserie, die auf Metall (Aluminium? Carbon?) setzt, könnte somit eine weitere Zielgruppe angesprochen werden, die sich bisher aufgrund der Materialwahl von Samsung gegen deren Geräte entschieden hat.

Neben der S-Reihe auch eine F-Reihe?

Persönlich könnte ich mir gut vorstellen, dass Samsung auch weiterhin die S-Reihe anbieten und vermarkten wird, die F-Reihe (von der es dann natürlich in Zukunft mehr als nur ein Gerät geben wird, sollte diese tatsächlich in Arbeit sein), wird dann deutlich an eine Premium-Zielgruppe ausgerichtet.

Damit würde Samsung einen ähnlichen Weg einschlagen, wie Apple derzeit mit dem iPhone 5c und dem 5s. Ein Gerät aus Kunststoff, ein etwas teureres Gerät aus Metall. Der Unterschied liegt allerdings darin, dass Samsung daneben noch viele weitere Ziel- und Preisgruppen anspricht und somit versucht, den Markt flächendeckend zu bedienen.

Zwar gibt es in Sachen Display-Größe bisher noch keine genaueren Informationen, ich gehe aber einfach mal davon aus, dass sich diese am derzeitigen Flaggschiff S4 orientieren wird und damit etwa 5 Zoll groß sein wird. Das ist zwar groß, für viele Nutzer aber mittlerweile durchaus akzeptabel.

Preislich soll das Galaxy F laut Gerüchten im Bereich des Galaxy Note 3 liegen, also bei einer UVP von etwa 749 Euro, also gut 100 Euro mehr als die UVP des S4. Das ist zwar teuer, im Vergleich zu dem am besten ausgestattetn iPhone 5s aber immer noch etwas günstiger, dieses kostet nämlich 899 Euro.

Auch zum technischen Innenleben des Galaxy F gibt es schon erste Gerüchte, so soll Samsungs hauseigener Exynos 5 Octa-Octa Prozessor eingebaut sein, außerdem soll eine 16 MP Kamera mit optischem Bildstabilisator für Foto- und Videoaufnahmen sorgen. Erscheinen soll das Gerät im März nächsten Jahres

Quelle: ETNews (übersetzt) via TechStage

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