Galaxy Fold im Video: Samsungs Falt-Smartphone zeigt eine große Schwäche

Simon Stich 4

Das Galaxy Fold von Samsung lässt sich zusammenfalten – doch wie sieht das eigentlich in der Praxis aus? Jetzt ist ein Video aufgetaucht, in dem das aufgeklappte Display nicht besonders gut wegkommt. Eine Falte in der Mitte ist nämlich deutlich zu erkennen.

Galaxy Fold im Video: Samsungs Falt-Smartphone zeigt eine große Schwäche
Bildquelle: Samsung Galaxy Fold.

Samsung Galaxy Fold: Video zeigt erste Details

Bei der Vorstellung des ersten faltbaren Handys hat Samsung sehr viel Wert darauf gelegt, das Smartphone nur im besten Licht zu präsentieren. Vertreter der Presse durften das Galaxy Fold nicht über längere Zeit genauer untersuchen. Auch im später veröffentlichten, offiziellen Video darf sich das Handy natürlich nur von seiner besten Seite zeigen. Wie sich das Galaxy Fold in der Praxis machen könnte, ließ sich bislang nur erahnen – doch damit ist jetzt Schluss. Bei SamMobile wird nämlich ein Video des YouTube-Nutzers phoneoftime gezeigt, in dem sich das Klapp-Smartphone fernab von Marketing und Renderbildern beweisen muss.

Der deutlichste Unterschied zum offiziellen Material von Samsung ist ganz sicher die Display-Falte, die im ausgeklapptem Zustand deutlich zu erkennen ist. Insbesondere bei einem dunklen Hintergrund fällt die Unebenheit in der Mitte des 7,3-Zoll-Displays auf.

Hier das Video in voller Länge. Die angesprochene Display-Falte ist schon direkt am Anfang zu sehen, das Front-Panel wird ab Sekunde 35 untersucht:

Samsung Galaxy Fold nur für Early Adopter?

Fest steht, dass es sich beim Galaxy Fold um ein Gerät der ersten Generation handelt. Entsprechend dürfte das faltbare Smartphone einige „Kinderkrankheiten“ mit sich bringen, die sich nur zum Teil mit späteren Softwareupdates beheben lassen werden. Die Hardware selbst wird dann erst bei einem möglichen Nachfolger des Galaxy Fold von ersten Fehlern befreit.

Wie ein Galaxy Fold 2 aussehen könnte, seht ihr in der Bilderstrecke:

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10 Bilder
Galaxy Fold 2: So schön könnte Samsungs nächstes Falt-Handy aussehen.

Interessenten sollte klar sein, dass sich das Galaxy Fold an Early Adopter richtet – also an Nutzer, die möglichst schnell und unbedingt neue Produkte haben möchten. Bei einem Preis von rund 2.000 Euro werden sich aber auch diese sicher überlegen, ob das Handy gleich zu Beginn eine solche Summe wert ist oder ob nicht doch lieber auf einen Preisverfall gewartet werden sollte.

Samsung möchte das Galaxy Fold am 26. April 2019 in den Farben Space Silver, Cosmos Black, Martian Green und Astro Blue auf den Markt bringen. Zur Ausstattung gehören zwei unterschiedlich große Displays, wovon sich nur das „Infinity Flex“-Panel nach innen klappen lässt. Es gibt drei Hauptkameras, zwei Innenkameras und eine Frontkamera. Einem noch nicht näher beschriebenen Prozessor stehen satte 12 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Android 9 Pie mitsamt Samsungs Benutzeroberfläche One UI ist vorinstalliert. Der Akku ist mit 4.380 mAh recht stark bemessen, muss aber auch zwei Displays mit Strom versorgen.

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