Samsung Galaxy Note 3: Android 4.4 KitKat-Update als Leak zum Download, wird bereits verteilt

Frank Ritter

Nachdem am Freitag letzter Woche bereits Besitzer des Samsung Galaxy S4 mit einem Android 4.4 KitKat-Update zum Selberflashen bedacht wurden, ist nun auch das Samsung Galaxy Note 3 dran, zumindest die bei uns verbreitete Variante SM-N9005. In Polen wird das Android 4.4 KitKat-Update bereits ausgeliefert, die entsprechende Firmware ist aber schon am Wochenende geleakt und macht das Update auch auf andere europäische Geräte flashbar.

Samsung Galaxy Note 3: Android 4.4 KitKat-Update als Leak zum Download, wird bereits verteilt

Gute Nachricht zur neuen Woche für Samsung Galaxy Note 3-Besitzer: KitKat ist da. Eine Firmware mit der Buildnummer XXUENA6 für das Galaxy Note 3 SM-N9005 (Snapdragon 800-Varainte) ist am vergangenen Abend über SamMobile geleakt und soll sich  bereits jetzt in Polen in der regulären Auslieferung per KIES und OTA (Over-The-Air) befinden. Hier die Build-Daten der Firmware:

Model: SM-N9005
Country: Poland
Version: Android 4.4.2
Changelist: 340325
Build-Datum: Thu, 09 Jan 2014 14:20:24 +0000
Product Code: XEO
PDA: N9005XXUENA6
CSC: N9005OXXENA5
MODEM: N9005XXUENA2

Und was ändert sich? Ich habe die neue Firmware bereits installiert und muss sagen: auf dem ersten Blick wenig. Es gibt einige grafische Tweaks, die Schriftart ist geändert und die Icons in der Benachrichtigungsleiste sind nun im KitKat-Stil weiß gehalten – das grüne Akku-Symbol und die Pfeile, die im WLAN-Icon Datenverkehr angeben, haben also im Gegensatz zu früher keine orangen oder grünen Elemente mehr. Auf dem Lockscreen befindet sich nun ein Shortcut-Icon für die Kamera. Anders als bei Stock-Kitkat reicht es, darauf zu tappen – und einige (recht lange) Momente zu warten, bis die Kamera-App bereit ist. Im Großen und Ganzen gibt es im OS kaum Unterschiede zu Android 4.3, auch die Standard-Apps sehen aus wie in der Vorgänger-Firmware.

Keine Verbesserungen gibt es leider auch von der Kamera zu vermelden. Bei dunklen Lichtverhältnissen produziert sie weiterhin Pixelmatsch und ihre obskuren horizontalen Streifen. Auch schade ist, dass Samsung Googles experimentellen Runtime Compiler ART nicht integriert.

Andererseits scheint sich auch nichts verschlechtert haben – und deswegen dürfte sich das Update für alle Nutzer lohnen. Denn gerade die Änderungen in KitKat unter der Haube sind nützlich, vor allem in Bezug auf Performance und Arbeitspeicher-Nutzung hat sich gegenüber Android 4.3 Jelly Bean in 4.4 KitKat viel getan.

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Samsung Galaxy Note: Ein Rückblick auf 6 Jahre Phablet-Geschichte.

Screenshots von KitKat auf dem Galaxy Note 3

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Hierzulande muss man sich die Firmware bislang manuell herunterladen und ODIN sowie den Download-Modus am Gerät bemühen. Bislang nicht modifizierte Geräte bleiben, da es sich um eine Samsung-Firmware handelt, auch weiterhin auf Knox 0x0 (unmodifiziert). Wir empfehlen das manuelle Update trotzdem wie immer nur jenen Lesern, die sich mit solchen Vorgängen bereits auskennen, da man bei fehlerhaften Flashes riskiert, sein Gerät dauerhaft zu beschädigen.

Download: Android 4.4 KitKat-Firmware für das Samsung Galaxy Note 3

[via XDA-Developers, SamMobile, (2)]

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