Samsung Galaxy Note 3: S Pen und Software-Features im Hands-On-Video [IFA 2013]

Amir Tamannai 7

Das gerade von Samsung vorgestellte Galaxy Note 3 kommt bekanntlich mit einem Stylus, bei den Koreanern S Pen genannt, an Bord. Dieser ist aber nicht bloß spaßiges Beiwerk, sondern wird in der dritten Generation des Phablets softwareseitig mit zum Teil ausgezeichneten Features perfekt unterstützt und damit zum essenziellen Bedienelement für das Gerät mit 5,7 Zoll-Bildschirmdiagonale. Wir haben ein paar Funktionen im Hands-On-Video vor laufender Kamera ausprobiert.

Mit so einem Stylus kann man sinnlos auf dem Phablet-Screen herumkritzeln oder ihn als schlanken Ersatz für den Finger nutzen — im Idealfall geht damit aber mehr: Im Galaxy Note 3 integriert Samsung den S Pen noch tiefer und sinnvoller in die Software des Gerätes — so macht die Stylus-Nutzung richtig Spaß. Aber auch das Multitasking wurde überarbeitet:

Fassen wir noch einmal zusammen: Air Command, dass durch Hovern mit dem S Pen irgendwo über dem Screen (und egal in welchem Menü) und einen Knopfdruck gestartet werden kann, ist die neue Kommandozentrale für den Stylus. Von hier aus lassen sich die Action Memos, das Scrapbook, der S Finder, Screen Writer und Pen Window schnell und intuitiv starten.

Letztgenannte Funktion, das Pen Window, habe ich euch im Video zwar vorenthalten, sie ist aber ebenfalls sehr praktisch: Aktiviert kann man mit dem S Pen ein Rechteck irgendwo auf dem Screen zeichnen, und dann eine App auswählen, die fortan in der Markierung als Mini-App über dem aktuellen Bildschirminhalt schwebt. Man kann diese dann auch verschieben, vergrößern und minimieren — fortan liegt dann nur noch ein kleines App-Icon auf dem Display. Gleiches geht übrigens auch mit den Action Memos, die sich zu einem Bookmark-Symbol verkleinern lassen, falls man zum Beispiel schnell etwas im Hintergrund nachschauen möchte.

Gut gefallen hat uns auch die gezeigte Erweiterung des vom Note 2, inzwischen aber auch vom Galaxy S3 und S4 bekannten Multitasking-Features: Auch wenn das im Video nicht geklappt hat, lassen sich nun Inhalte zwischen beiden geöffneten Applikationen per Drag & Drop austauschen — beispielsweise Adressen aus SMS oder Chats in die Maps-Anwendung. Und, dass der Nutzer sich bestimmte App-Kombos nun als Bookmark in der Schnellstartleiste hinterlegen kann, ist ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung.

Der My Magazine genannte News- und Social Media-Stream, der sich durch eine Wischbewegung vom unteren Rand nach oben aufgerufen wird, lässt uns erst einmal kalt — so etwas kennen wir schon von HTCs BlinkFeed und wir waren schon bei dem Gerät aus Taiwan nicht eben begeistert von dem Konzept. Wenigstens versteckt Samsung das Feature eben am unteren Rand, so dass es diejenigen, die darauf pfeifen möchten, auch nicht weiter stört.

Insgesamt sind wir sehr angetan davon, wie sinnvoll Samsung den S Pen und die dazugehörigen Software-Features weiterentwickelt hat — so langsam macht damit nicht nur der Stylus richtig Sinn, sondern auch das TouchWiz-UI wird zu einem wichtigen, aber eben auch praktischen Nutzungsmerkmal der Galaxy-Geräte.

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