Display, Software, Benchmarktests und S Pen

Kamal Nicholas 5

Samsung Galaxy Note 3: Das Display

Nicht nur ist das Display mit seinen 5,7 Zoll groß, nein, die Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln in Kombination mit der starken Leuchtkraft des Displays sind wirklich beeindruckend. So beeindruckend, dass das bereits ganz gute Display des Note 2 regelrecht blass erscheint.

Das Display des Note 3 zeigt alle Inhalte gestochen scharf, die Farben sind sehr kräftig, dasselbe gilt für die Kontraste. Teilweise ist das Display so hell, dass es schon fast blendet. Na gut, das klingt jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber die hellste Stufe in einem dunklen Raum ist schon wirklich sehr hell. Mit persönlich gefällt das sehr gut, der Nachteil dabei ist allerdings, dass die Farben teilweise doch schon fast etwas übersättigt wirken können. Aber wem das zu viel ist, der kann ja problemlos die Helligkeit manuell nachregeln.

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Samsung Galaxy Note: Ein Rückblick auf 6 Jahre Phablet-Geschichte.

Software/Bloatware

Natürlich hat Samsung auch beim Note 3 mal wieder ordentlich in die Bloatware-Kiste gegriffen. Während einige Apps durchaus sehr sinnvoll sind, erscheinen manch andere einfach als Füllmaterial und es wirkt so, also wolle Samsung das Gerät auf Teufel komm raus zumüllen. Manche Apps lassen sich ganz einfach deinstallieren, andere wiederum lassen sich nicht ohne Weiteres entfernen. Nur damit ihr ein Verständnis davon bekommt, was Samsung so alles vorinstalliert hat, hier eine kleine Auflistung:

S Note, Scrapbook, ChatON, Samsung Hub, Samsung Apps, Aktionsmenü, KNOX, Story Album, S Health, Group Play, Samsung Link, WatchON, S Translator, S Voice, SketchBook for Galaxy, Flipboard, Dropbox, Evernote, TripAdvisor, cewe smartphoto, HRS Hotels, kaufDA, Lieferheld, MyBoard

Benchmark-Tests

Natürlich wollten wir uns auch einmal anschauen, was das Note 3 in Sachen Leistung zumindest theoretisch auf dem Kasten hat. Deshalb haben wir nicht nur einen Benchmark-Test gemacht, sondern gleich 3. Hier sind die Ergebnisse aus 3D Mark (Ice Storm Extreme), AnTuTu und Quadrant:

Benchmarktests

Samsung Galaxy Note 3: S Pen

Was wäre das Note 3 ohne seinen Stylus, der im Falle von Samsung auf den Namen S Pen hört? Bereits die beiden Vorgänger-Modelle hatten diesen integriert (sicher verstaut in einem kleinen Schubfach am unteren Rand des Gerätes), allerdings hat es Samsung nun zum ersten Mal geschafft, diesen S Pen nahtlos in das Betriebssystem zu integrieren.

Während es in der Vergangenheit zwar schon zahlreiche Funktionen und Aufgaben gab, die der S Pen verrichten konnte, waren diese bisher immer zu verschachtelt, zu versteckt. Hier hat Samsung nun aber einiges verbessert und so erschließt sich der Sinn dieses Digitalstifts wesentlich einfacher, sodass man auch öfter dazu hingerissen ist, diesen tatsächlich zu benutzen (und zwar nicht nur, um Draw Something zu spielen, wie das bei mir der Fall war).

Durch das Herausziehen des S Pen aus seinem Fach öffnet sich sofort ein Menü mit S Pen-Befehlen. Dieses kann außerdem geöffnet werden, indem man mit der Spitze des S Pens über dem Display „schwebt“ und den Knopf auf dem Stylus betätigt. Mit dem Menü bekommt der Nutzer direkten Zugriff auf 5 nützliche Funktionen:

  • Aktionsmenü: Hier können Notizen erstellt und weiterverwendet werden (z.B. einen Kontakt zur Kontaktliste hinzufügen, eine notierte Nummer direkt eine Nachricht schreiben oder diese Anrufen und vieles mehr).
  • Scrapbooker: Mit dieser Funktionen können bestimmte Bereiche von Webseiten etc. markiert und sofort in einem eigenen Scrapbook (Sammelalbum) abgelegt werden. Dabei werden nicht nur Screenshots und andere sichtbare Elemente gespeichert, sondern auch nützliche Metadaten wie etwa die Webseite, von der ihr die Infos gesammelt habt, beschreibende Tags usw. Toll ist hier, dass hier immer ein Shortcut zu dieser Notiz bestehen bleibt, selbst wenn ihr auf dem Bildschirm zu einer neuen Seite oder Anwendung navigiert. Erst wenn ihr die Notiz aktiv schließt oder sie speichert, verschwindet diese komplett.
  • Screenshot-Notiz: Mit einem Klick hierauf wird von dem gerade auf dem Display gesehenen Bild ein Screenshot erstellt, den ihr dann schnell mit Notizen versehen und abspeichern könnt.
  • S Finder: Eine äußerst praktische Funktion: Über diesen Menüpunkt könnt ihr den gesamten Speicher eures Gerätes nach bestimmten Dateinamen durchsuchen. Oder ihr erweitert die Suche auf das Internet. Auch Standorttags werden durchsucht (dazu müssen diese natürlich in den entsprechenden Apps aktiviert werden). Dabei besteht nicht nur die Möglichkeit, in bestimmten Zeiträumen zu suchen, sondern auch in bestimmten Bereichen des Telefons.
  • S Pen Fenster: Wer gerne multitasked, wird mit dem S Pen Fenster genau das richtige Werkzeug für sich entdecken. Ist diese Funktion ausgewählt, lässt sich über das Einzeichnen eines Rechtecks auf  dem Bildschirm (egal, wo ihr euch im Telefon gerade befindet) ein Anwendungsmenü öffnen. Hier habt ihr direkten Zugriff auf praktische Tools wie einen Taschenrechner, YouTube, das Telefon und mehr. Wie auch bei der Scrapbooker-Funktion bleibt immer eine Miniaturansicht der geöffneten Anwendung, bis ihr diese aktiv schließt.

Ich weiß, das liest sich alles eher wie eine Kurzvorstellung dieser Funktionen, muss aber zumindest kurz erwähnt werden, weil all diese Funktionen (die natürlich auch zur vorinstallierten Bloatware zählen), das Note 3 so besonders machen.

 

Ich muss wirklich sagen, dass die Handhabung dieser S Pen-Funktionen wirklich einwandfrei abläuft und ein paar Anwendungen wirklich unglaublich praktisch sind (vor allem Scrapbooker und S Finder). Ich werde in der nächsten Woche noch ein Video zu den einzelnen Funktionen machen, kommen wir wieder zu dem Gerät.

Auf Seite 3 geht es weiter mit der Kamera, dem USB 3.0 Anschluss, dem  Akku, dem Sound und meinem Fazit

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