Kamera, USB 3.0 Anschluss, Akku, Sound und Fazit

Kamal Nicholas 5

Samsung Galaxy Note 3: Die Kamera

Bereits beim Vorgänger war ich von der Kamera überzeugt, auch beim Note 3 ist das nicht anders. Dafür, dass die Bilder mit einem Smartphone aufgenommen wurden, ist die Qualität wirklich sehr gut. Natürlich hängt das wie auch bei den meisten anderen Smartphones mit guten Lichtverhältnissen zusammen, sobald diese nachlassen, büßt auch hier wieder die Qualität ein.

Was die Bloatware im Bereich der Apps ist, sind die Voreinstellungen im Kamera-Menü. Hier gibt es so gut wie für jede Situation ein passendes Preset, hauptsächlich Fotos aufnehmen werden die meisten aber sicherlich mit dem Auto-Modus. Dieser funktioniert zuverlässig, sobald Bilder in etwas schlechteren Bildverhältnissen geschossen werden, verarbeitet die Kamera das aufgezeichnete Bild etwas länger.

Note 3 Kamerafunktionen

Leider habe ich vergebens nach der Möglichkeit gesucht, den Autofokus auf den Makro-Bereich umzustellen. Beim Note 2 war dies noch mögliche, beim Note 3 scheint diese Funktion nicht mehr vorhanden zu sein (oder ich habe mich richtig blöd angestellt).

USB 3.0

Eine Besonderheit am Note 3 ist die USB 3.0 Schnittstelle, die sich schon an der merkwürdigen Form des USB-Ports und des Ladekabels bemerkbar macht. Die Stärke von USB 3.0? Natürlich können hier Daten schneller übertragen werden. Ich habe das auch mal in der Praxis getestet und bin dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:

1,48 GB via USB 2.0: 1 Minute 4 Sekunden
5,46 GB via USB 2.0: 3 Minuten 17 Sekunden

1,48 GB via USB 3.0: 53 Sekunden
5,46 GB via USB 3.0: 2 Minuten 35 Sekunden

Vor allem bei größeren Dateien wird hier also ein gewisser Unterschied deutlich. Voraussetzung ist hier aber natürlich, dass euer Rechner auch USB 3.0 unterstützt. Dieser Standard beim Note 3 ist also schon ganz nützlich, in meinen Augen aber nicht wirklich notwendig. Glücklicherweise passen in das Gerät aber auch alle normale USB 2.0 Kabel mit microUSB-Anschluss.

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Samsung Galaxy Note: Ein Rückblick auf 6 Jahre Phablet-Geschichte.

Samsung Galaxy Note 3: Lautsprecher/Sound

Während der Lautsprecher beim Note 2 und bei den meisten anderen Smartphones der Galaxy-Reihe auf der Rückseite des Gerätes angebracht ist, sieht die Sache beim Note 3 etwas anders aus. Hier ist der auf der Unterseite neben dem Anschluss für das USB-Kabale angebracht.

Insgesamt darf hier wirklich nicht zu viel erwartet werden, der Sound der Lautsprecher ist natürlich recht dünn (wo sollen da auch Tiefen herkommen?), aufgedreht werden kann aber schon. Aber meines Erachtens gehört entweder zumindest eine kleine Bluetootj-Box dran oder aber sonst ein Kopfhörer. Um sich ein YouTube-Video mit anderen anzuschauen reicht der Lautsprecher des Note 3 aber natürlich allemal.

Akku

Auch beim Akku hat Samsung etwas aufgestockt und aus den 3.100 mAh des Note 2 wurden 3.200 mAh. Im Alltag merkt man diesen Unterschied aber kaum bis gar nicht. Bei meinem „normalen“ Nutzen hält der Akku problemlos einen Tag, oft sogar eher 1 ½ Tage. Normal bedeutet bei mir relativ häufiges, kurzes Surfen, Bilder machen, gelegentliches Social Networking, ein bisschen Zocken (ca. 1 Stunde über den Tag verteilt) und E-Mails/WhatsApp/SMS schreiben. Telefonieren kommt auch mal vor, das aber weniger. Alles in allem hier also keine Überraschungen, weder negative noch positive.

Fazit

Ich war mir kurz nach der Präsentation des Galaxy Note 3 im Rahmen der diesjährigen IFA schon sehr sicher, dass das Gerät mein Note 2 früher oder später ablösen wird, die Auseinandersetzung der letzten Tage mit dem Phablet hat meine Meinung diesbezüglich nun vertieft. Auch wenn in der letzten Zeit immer mal wieder ein paar weniger positive Nachrichten über das Gerät die Runde gemacht hat (eFUSE Chip, wackelnder Home-Button) bin ich doch wirklich von dem Gerät begeistert. In Sachen Leistung hat das Ding wirklich einiges auf dem Kasten (welches aktuelle Highend-Gerät hat das nicht? Ist ja fast überall der gleiche Prozessor drin), das Display ist richtig toll, das Design gefällt mir auch ausgesprochen gut und der S Pen scheint endlich erwachsen zu werden.

Für mich deshalb eine klare Kaufempfehlung, vor allem für all diejenigen, die nach dem Note 2 etwas Neues suchen. Natürlich ist der Upgrade kein Muss, aber das Gerät mach einfach Spaß. Viele der integrierten Funktionen des Note 3 erschließen sich sicherlich erst nach einem Langzeittest, doch bereits nach relativ kurzer Auseinandersetzung mit dem Gerät bin ich doch von dem Gesamtpaket absolut überzeugt.

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