Samsung Galaxy Note 4: Rückruf wegen überhitzender Akkus

Kaan Gürayer 4

Wegen möglicher Brandgefahr muss Samsung mehr als 10.000 Akkus des  Galaxy Note 4 zurückrufen. Erinnerungen an die Akku-Affäre um das Galaxy Note 7 werden wach. Die Sache ist aber etwas komplizierter. 

Samsung Galaxy Note 4: Rückruf wegen überhitzender Akkus

In den USA sorgt derzeit eine Rückrufaktion für Aufsehen. Grund ist die mögliche Brandgefahr, die von ausgetauschten Akkus im Galaxy Note 4 ausgeht. Ungefähr 10.200 Akkus, so die US-amerikanische Behörde für Produktsicherheit (CPSC), seien betroffen. Die Akkus sollen zwischen Dezember 2016 und April 2017 ausgetauscht worden sein und betreffen ausschließlich Nutzer des US-Mobilfunkers AT&T.

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Wer sich jetzt an die Rückrufaktion des Galaxy Note 7 zurückerinnert fühlt, irrt jedoch. Nicht Samsung selbst stand hinter dem Akku-Austauschprogramm, sondern das Unternehmen Fedex Supply Chain. Laut Samsung seien zum Teil auch gefälschte Akkus verbaut worden, die nicht aus eigener Produktion stammen. Dem südkoreanischen Konzern trifft in diesem Fall also keine Schuld. Alles andere wäre kurz vor der Vorstellung des Galaxy Note 8 am 23. August eine PR-Katastrophe für Samsung gewesen.

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Rückruf durch FeedEx Supply Chain

FeedEx Supply Chain kümmert sich um den Rückruf der betroffenen Note-4-Akkus. Betroffene Nutzer können sich auch online unter exchangemybattery.com melden und weitere Instruktionen zum Rückruf erhalten.

Quelle: CSPC, via heise 

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