Samsung Galaxy Note 4: Sensoren zur Messung von Sauerstoffgehalt im Blut und UV-Intensität

Rafael Thiel 30

Smartphones haben sich in den letzten Jahren in unserem Alltag etabliert. Mittlerweile sind einige Modelle sogar dazu in der Lage, Daten über unseren Körper zu sammeln. Neben Pedometer (Schrittzähler) und Pulsmesser hat Samsung dem neuesten Ableger seiner Phablet-Reihe nun sogar entsprechende Sensoren zur Messung der UV-Intensität von Licht sowie des Sauerstoffgehaltes im Blut spendiert. Darüber hinaus wurde die S Health-App überarbeitet und erstrahlt auf dem Galaxy Note 4 in einem frischen Look mit neuen Funktionen.

Samsung Galaxy Note 4: Sensoren zur Messung von Sauerstoffgehalt im Blut und UV-Intensität

Mit dem Galaxy S4 hat Samsung seinerzeit erstmals einen Pedometer in eines seiner Smartphones integriert und seitdem seine mit dem Galaxy S3 eingeführte S Health-Anwendung immens aufgebohrt. Nachdem im Galaxy S5 ein Herzfrequenzmesser im Smartphone debütieren durfte, wurde die Sensorik des vor wenigen Tagen erst präsentierten Galaxy Note 4 noch einmal erweitert. Das Phablet ist in der Lage, die UV-Intensität von Licht sowie den Sauerstoffgehalt im Blut zu messen.

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Die dazu benötigte Technik ist einmal mehr unterhalb der Kamera zu finden. Dazu gehört zuvorderst ein präparierter Fotosensor: Um die UV-Intensität zu messen, muss das Smartphone mit dem Rücken nach oben für wenige Sekunden ins Licht gehalten werden. Der Fotosensor kann daraufhin eine relativ genaue Angabe zur Konzentration des ultravioletten Lichts machen.

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Beim Erfassen des Sauerstoffgehaltes im Blut kommt der Fotosensor ebenfalls zum Einsatz; das Verfahren nennt sich Pulsoxymetrie. Dabei wird der Finger auf den Sensor gelegt, woraufhin dieser das durchstrahlende Licht analysiert und davon ausgehend der Sauerstoffgehalt berechnet werden kann. In der Medizin ist dieses invasive Messverfahren zwar gebräuchlich, wird dort aber in einer etwas komplexeren Vorrichtung durchgeführt. Demzufolge ist fraglich, inwiefern es Samsung gelungen ist, dieses Verfahren fachgerecht in das schmale Smartphone zu integrieren.

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Die Daten werden selbstredend wie auch manuell eingetragene Angaben zur Ernährung, Gewicht und Schlaf von der S Health-App protokolliert. Die Anwendung wurde derweil leicht überarbeitet und optisch erneuert. Es gibt eine neue Übersichtsseite, die Sauerstoffgehalt, UV-Bestrahlung, Schritte und dergleichen aufbereitet darstellt.

Was haltet ihr davon? Sensor-Overkill oder sind UV-Licht-Sensoren und die Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut für bestimmte Einsatzzwecke sinnvoll? Eure Meinung in die Kommentare.

[via Android Central]

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