Samsung Galaxy Note 4: Soll unmittelbar nach der Vorstellung erhältlich sein [Gerücht]

Tuan Le

Das Samsung Galaxy Note 4 hat sich bereits in diversen Leaks und Gerüchten mit starken Spezifikationen bemerkbar gemacht, doch nun gibt es erstmals Details zur Verfügbarkeit des kommenden Phablets. Aktuell stehe die Massenproduktion des Galaxy Note 4 laut eines Berichts aus Südkorea unmittelbar bevor, wodurch gewährleistet werden soll, dass direkt nach der Vorstellung der globale Verkauf starten kann. Als Launchevent dürfte wie in den vergangenen Jahren die Anfang September stattfindende IFA in Berlin fungieren.

Zwischen dem offiziellen Release und der tatsächlichen Verfügbarkeit eines Smartphones kann schon mal einige Zeit vergehen – aktuelles Negativbeispiel ist etwa OnePlus, deren Invite-System die eigentlich zahlungswillige Kundschaft auf eine wahrhaftige Geduldsprobe stellt. Samsung ist es hingegen in letzter Zeit immer recht gut gelungen, für eine schnelle Verfügbarkeit der eigenen Geräte zu sorgen – natürlich ein etwas unfairer Vergleich, da dem Marktführer aus Südkorea weit mehr Ressourcen zur Verfügung stehen. So konnte seinerzeit nicht einmal ein Fabrikbrand zu einer ernsthaften Verzögerung des Samsung Galaxy S5 führen. Doch beim Galaxy Note 4 scheint man sich selbst übertreffen zu wollen: Den Angaben eines südkoreanischen Magazins zufolge beginnt bereits jetzt die Massenproduktion des Flaggschiffs, um im September direkt nach der Vorstellung mit dem Verkauf beginnen zu können.

Falls diese Information korrekt sein sollte, ist dies ein sehr ehrgeiziges Ziel, denn neben der Produktion muss auch die Logistik mitmachen, was vor allen Dingen ab August für Samsung zu einer Mammutaufgabe werden könnte. Da die Vorgänger des Galaxy Note 4 bereits recht erfolgreich gewesen sind, muss der Hersteller die Geräte in enorm hohen Stückzahlen produzieren. Erschwert werden könnte dies unter Umständen durch Engpässe bei der Herstellung der kolportierten WQHD-SAMOLED-Displays mit 5,7 Zoll Diagonale, da sich insbesondere die Fertigung enorm hochauflösender Displays in der Vergangenheit als Flaschenhals für so manchen Hersteller erwiesen hat.

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Samsung Galaxy Note 4 Konzept - gar nicht mal abwegig

Bei den Prozessoren teilen sich Qualcomm mit dem Snapdragon 805-SoC und Samsung selbst mit dem hauseigenen Exynos 5433 wie auch schon beim Samsung Galaxy Note 3 (Test) die Last, wobei wir in Deutschland die Exynos-Variante des Galaxy Note 4 erhalten sollen: Jüngsten Benchmarks des Galaxy Note 4 nach zu urteilen sollte dies aber kein Grund zur Verärgerung sein, denn die Leistung des Exynos-Prozessors scheint dem Qualcomm-SoC sogar leicht überlegen zu sein. Die Qualcomm-Variante ist Gerüchten zufolge indes nur in Nordamerika, Südkorea, China und Japan erhältlich - seltsam, dass man im Vergleich zum Vorgänger die regionale Verfügbarkeit der Varianten umzudrehen scheint.

Ansonsten soll das Samsung-Smartphone letzten Gerüchten zufolge mit 3 GB RAM, einer 16 MP-Kamera inklusive optischem Bildstabilisator und natürlich wie gewohnt dem S-Pen ausgestattet sein. Sollte Samsung es tatsächlich dermaßen eilig mit der Produktion haben und schon im August die ersten Händler ihre Geräte erhalten, dürften sicherlich noch vor der offiziellen Vorstellung weitere Leaks zum Galaxy Note 4 an die Öffentlichkeit gelangen – wir halten euch selbstredend auf dem Laufenden.

Quelle: NewsTomato (Google Translate) [via GforGames]

Hinweis: Das Bild oben zeigt das Galaxy Note 3, NICHT das Galaxy Note 4.

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