Note 3 vs. Note 4: Bedienung und Benutzeroberfläche

Kamal Nicholas 23

Klar, die Note-Serie ist groß, die Bedienung mit einer Hand ist dadurch bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nur mit zwei Händen möglich. Mich persönlich stört das überhaupt nicht, wer daran keinen Gefallen findet, wird sich sicherlich nach einem anderen Gerät anstatt einem Phablet umschauen.

Auf meinem Note 3 nutze ich normalerweise den Nova Launcher, mit dem die Benutzeroberfläche unglaublich schnell und flüssig wird. Beim Note 4 habe ich darauf verzichtet, um das „reine Samsung-Erlebnis“ zu haben. TouchWiz finde ich nach wie vor hässlich, das System läuft aber alles in allem rund und geschmeidig. Leider schafft es Samsung trotz der eingebauten Power nicht, dass Übergänge etc. so schnell funktionieren, wie dies durch zusätzliche Launcher ermöglicht wird.

Natürlich sind auch im Note 4 wieder jede Menge Galaxy Gifts und vorinstalliert Apps (also Bloatware) vorhanden, teilweise lassen diese sich deinstallieren, andere wiederum können zwar nicht entfernt, dafür aber deaktiviert werden. In Ordnung.

Im Bereich der Bedienung ist Samsung allerdings einen schönen Schritt nach vorne gegangen und hat das neue Gerät wesentlich zugänglicher gemacht. Gerade Funktionen wie „Dual Screen“ müssen jetzt nicht mehr über einen eher umständlichen Weg geöffnet werden, sondern lassen sich bei unterstützten Apps ganz einfach aus dem Taskmanager heraus verwenden (erkenntlich gemacht durch ein Dual Screen-Symbol an dem jeweiligen Fenster). Und auch in anderen Bereichen wirkt die Bedienung wesentlich durchdachter und dadurch intuitiver.

Etwas umdenken muss man als Note 3-Nutzer bei der Knopfbelegung des Note 4. Während beim Vorgänger etwa der Taskmanager über das längere Betätigen des Hardwareknopfes auf der Vorderseite geöffnet wird, funktioniert dies beim Note 4 nun über den linken Softbutton. Ein langes Klicken auf den Hardware-Knopf öffnet hier stattdessen Google Now.

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Samsung Galaxy Note: Ein Rückblick auf 6 Jahre Phablet-Geschichte.

Note 3 vs. Note 4: Der S Pen

Ein besonderes Merkmal der Note-Reihe ist der integrierte Stift namens S Pen. Im Laufe der Zeit wurde diese mit immer neuen Funktionen und Features ausgestattet, teilweise zum Leid des Nutzers, da diese doch relativ umfangreich und bisher teilweise unnötig kompliziert gestaltet waren. Auch hier ist Samsung mittlerweile einen sehr guten Schritt gegangen und kümmert sich um einen besseren Zugang zu der Materie. Einige Funktionen erklären sich besser von selbst und lassen sich somit auch tatsächlich nutzen.

SAMSUNG CSC

Was merklich besser geworden ist, ist die Eingabe mit dem S Pen. Das Schreiben auf dem Gerät ist zwar weiterhin nicht mit Schreiben auf Papier vergleichbar, dennoch ist die Zusammenarbeit von Stift und Software beeindruckend gut. So entwickelt sich das Verfassen von handschriftlichen Notizen als sehr angenehm, die Latenzen beim Schreiben wurden noch einmal verringert, die Schrifterkennung funktioniert dabei auch sehr gut. Da es sich hierbei vor allem um Software-Verbesserungen handeln dürfte, wäre ein Upgrade des Note 3 bezüglich dieser Features absolut wünschenswert.

Auf der letzten Seite geht es um die Kamera, den Akku und mein Fazit

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