Ausgeschlachtet: Die traurige Zukunft des Galaxy Note 7

Kaan Gürayer 3

Absage: Ein Samsung-Sprecher hat Berichte dementiert, wonach der Konzern generalüberholte Modelle des Galaxy Note 7 wieder auf den Markt bringen werde. Wahrscheinlicher ist ohnehin eine andere Zukunft für das Phablet. 

Ausgeschlachtet: Die traurige Zukunft des Galaxy Note 7

Gestern machten Gerüchte die Runde, dass das Galaxy Note 7 ein Comeback feiern könnte. Mit einem kleineren Akku und einem neuen Design, so wurde spekuliert, würde Samsung das High-End-Phablet ab Juni in Schwellenländern wie Vietnam und Indien wieder in den Handel schicken. Heute hingegen folgt die Absage – zumindest für Indien.

„Die Berichte, nach denen Samsung generalüberholte Modelle des Galaxy Note 7 in Indien verkaufen wird, sind nicht korrekt“, erklärte laut Gadgets 360 ein Sprecher von Samsungs indischer Dependance.

Interessant ist, dass sich das Dementi auf Indien bezieht, ohne so einem Refurbished-Programm aber im Allgemeinen eine Absage zu erteilen. Damit besteht zumindest theoretisch weiterhin die Möglichkeit, dass das Galaxy Note 7 als generalüberholtes Modell ein Comeback feiert.

Samsung Galaxy Note 7: Die Brandursache.

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Galaxy Note 7 als Bauteil-Lieferant für Samsung

Durch die Rückrufaktion soll Samsung mittlerweile 98 Prozent der über 3 Millionen ausgelieferten Galaxy Note 7 wieder zurückerhalten haben. Die Annahme, dass der südkoreanische Hersteller drei Millionen tadellos funktionierende SoCs, Speichereinheiten, Kameramodule usw. einfach auf den Müll wirft, erscheint zumindest uns ziemlich weit hergeholt.

Auf die eine oder andere Art wird das Galaxy Note 7 also wieder auferstehen – und sei es als Bauteil-Lieferant oder Ersatzteillager für künftige Samsung-Smartphones.

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