Die ganze Smartphone-Welt rätselt: Wie konnte es bloß zu den explodierenden Akkus des Galaxy Note 7 kommen? Ein neuer Report von Bloomberg bringt etwas Licht ins Dunkel – und verweist auf die Rolle von Apple in der Akku-Affäre. 

Offenbar wollte der südkoreanische Hersteller mit aller Macht sicherstellen, dass das Galaxy Note 7 noch vor dem neuen iPhone 7 auf den Markt kommt und sich somit einen Vorsprung gegenüber dem großen Konkurrenten aus Cupertino verschaffen. Das berichtet der Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf Quellen aus dem Firmenumfeld Samsungs.

Bloomberg zufolge habe man in Samsungs Chefetage Anfang des Jahres erkannt, dass das diesjährige iPhone nur minimale Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger bringen werde. Diese Chance wollte sich der Smartphone-Primus nicht entgehen lassen und mit einem Frühstart des rundum verbesserten Galaxy Note 7 den einen oder anderen iPhone-Kunden ins Samsung-Lager locken. Zwar sind bereits in der Vergangenheit Samsungs Galaxy-Note-Modelle vor dem iPhone auf den Markt gekommen, laut Bloomberg wollte sich der Hersteller beim Note 7 aber einen größeren Vorsprung sichern.

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Druck von oben?

Die entscheidende Frage lautet nun: Hat Samsung bei der Qualitätssicherung des Galaxy Note 7 geschlampt, um dem iPhone 7 zuvorzukommen? Darauf geht der Bericht nicht explizit ein. Sollten sich die Informationen von Bloomberg aber bewahrheiten, liegt zumindest die Vermutung nahe, dass es Druck von oben gegeben haben könnte, es bei der Qualitätssicherung nicht allzu genau zu nehmen – mit den bekannten, milliardenschweren Folgen.

Quelle: Bloomberg, via Sammobile 

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