Galaxy Note 7: Einstellung kostet Samsung 2,4 Milliarden Euro – allein bis zum 1. Quartal 2017

Kaan Gürayer 4

Langsam wird das finanzielle Ausmaß des Debakels rund um das Galaxy Note 7 wirklich klar. Samsung selbst rechnet allein bis zum 1. Quartal 2017 mit einem Verlust von umgerechnet circa 2,4 Milliarden Euro. Die Gesamtkosten dürften aber weit höher liegen. 

Galaxy Note 7: Einstellung kostet Samsung 2,4 Milliarden Euro – allein bis zum 1. Quartal 2017

Lange hat Samsung trotz der offensichtlichen Konstruktionsfehler am Galaxy Note 7 festgehalten. Erst nach mehreren Vorfällen, wonach auch angeblich sichere Austauschmodelle des High-End-Phablets explodiert seien, zog der südkoreanische Hersteller am 11. Oktober die Reißlinie und kündigte einen Verkaufs- und Produktionsstopp des Galaxy Note 7 an. Nachdem sich der erste Rauch nun etwas gelegt hat, zeigen sich die wahren Kosten des beispiellosen Fiaskos.

Wie Samsung heute angekündigt hat, erwartet das Unternehmen durch die Einstellung des Galaxy Note 7 im 4. Quartal 2016 finanzielle Einbußen in Höhe von zwei Billionen südkoreanische Won, umgerechnet circa 1,6 Milliarden Euro. Im folgenden 1. Quartal 2017 soll sich der Schaden auf 1 Billionen Won und damit auf circa 800 Millionen Euro belaufen.

15,4 Milliarden Euro Gesamtschaden?

Im aktuellen und kommenden Quartal kostet das Ende des Galaxy Note 7 Samsung also gut 2,4 Milliarden Euro. Die Summe könnte aber noch deutlich steigen. Der Konzern rechnet selbst damit, dass der Gesamtschaden auf 5 Milliarden US-Dollar (4,5 Milliarden Euro) klettern könnte.

Manche Analysten sind sogar der Meinung, dass der Produktionsstopp des Galaxy Note 7 mit anschließender Rückruf- und Verschrottungsaktion, die Verluste an der Börse, der Imageschaden usw. Samsung am Ende die gigantische Summe von 17 Milliarden US-Dollar, umgerechnet circa 15,4 Milliarden Euro, kosten wird.

Quelle: Samsung, via SamMobile

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