Galaxy Note 7: Mobilfunkbetreiber machen verbleibende Geräte unbrauchbar

Florian Matthey 32

Trotz des Brandrisikos wollen einige Besitzer eines Galaxy Note 7 ihr Gerät behalten – immerhin handelt es sich ansonsten um ein wirklich gutes Smartphone. Jetzt haben Mobilfunkbetreiber die verbleibenden Geräte zum Teil quasi unbrauchbar gemacht.

Galaxy Note 7: Mobilfunkbetreiber machen verbleibende Geräte unbrauchbar

Aufgrund des Risikos Feuer fangender Akkus hat Samsung das Galaxy Note 7 komplett vom Markt genommen und alle ausgelieferten Geräte zurückgerufen. Allerdings lassen sich Besitzer des Gerätes nicht zu einer Rückgabe zwingen – so dass es tatsächlich einige Fans des Gerätes gibt, die das Sicherheitsrisiko auf sich nehmen und die Geräte weiterhin verwenden wollen.

Allerdings sind Maßnahmen denkbar, die das Gerät deutlich weniger attraktiv oder quasi unbrauchbar machen können: Samsung hatte bereits Ende September die Akkulaufzeit des Gerätes mit einem Zwangs-Update quasi halbiert. Außerdem können Mobilfunkbetreiber die Geräte auf eine „Blacklist“ setzen, sodass sie in ihrem Netz nicht mehr funktionieren – dann bleibt nur noch eine Nutzung über Wi-Fi, sodass es sich bei dem Gerät letztendlich nicht mehr um ein Smartphone handelt.

Eben diese Maßnahme haben alle Mobilfunkbetreiber in Neuseeland ergriffen – und zwar in Absprache mit Samsung. In dem Land sind verbleibende Exemplare des Galaxy Note 7 also für viele Benutzer zu teuren Briefbeschwerern geworden, sodass sie ihr Gerät nun tatsächlich zurückgeben dürften. Ob auch Mobilfunkbetreiber in anderen Ländern ähnliche Schritte planen, ist unklar; da der Schritt in Absprache mit Samsung erfolgte, ist dies aber nicht unwahrscheinlich.

Quelle: Sammobile

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