Samsung Galaxy Note 7: Funktionsweise des Iris-Scanners erklärt

Rafael Thiel 22

Das Galaxy Note 7 wartet bekanntlich mit einem für Smartphones noch unüblichen Feature auf: An Bord des neuen Flaggschiff-Phablets befindet sich ein waschechter Iris-Scanner. Doch wie genau funktioniert dieser? Samsung gibt Antworten. 

Samsung Galaxy Note 7: Funktionsweise des Iris-Scanners erklärt

Die Technologie debütiert freilich nicht im Galaxy Note 7, schon das Lumia 950 XL von Nokia besaß einen Iris-Scanner und wusste diesen auch zu benutzen. Allerdings bedient Samsung im Gegensatz zum mittlerweile von Microsoft aufgekauften Hersteller den Massenmarkt und dürfte vielerorts erst bewusst gemacht haben, dass ein Iris-Scanner heutzutage auch in einem Smartphone unterkommen kann. In Indien verteilte der südkoreanische Konzern bereits erfolgreich das sogenannte Galaxy Tab Iris an Regierungsmitarbeiter – rückblickend wohl ein Pilotprojekt.

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Um die Technologie zu etablieren und verständlich zu machen, hat Samsung nun eine ausführliche Erklärung über die Funktionsweise des Iris-Scanners im Note 7 veröffentlicht. Zunächst besteht der Scanner aus insgesamt zwei Komponenten: Da gibt es einmal die Infrarot-LED, zur Ausleuchtung der Iris, sowie die „Iris-Kamera“, die das Muster im Auge des Nutzers mithilfe eines IR-Filters erfasst. Der Einsatz von Infrarot hat den Vorteil, dass die Erfassung weniger anfällig ist für Störungen durch Umgebungslicht. Bei der erstmaligen Einrichtung speichert das System die Iris des Nutzers in Form eines verschlüsselten Codes ab. Dieser wird dann bei späteren Authentifizierungen herangezogen.

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Daten hardwareseitig geschützt

Natürlich, so Samsung, entspreche der Iris-Scanner allen Standards, stelle auch kein gesundheitliches Risiko dar und sei mit diversen Sicherheitsmechanismen ausgestattet. Ferner ist es lediglich einem Menschen möglich, seine Iris im System zu hinterlegen. Der Iris-Scanner ist dabei in die Knox-Plattform von Samsung eingebunden, was konkret bedeutet, dass alle Daten hardwareseitig geschützt sind. Bei Diebstahl des Smartphones soll es nicht möglich sein, Informationen über die Iris des Besitzers auszulesen. Wie sich der Iris-Scanner dann aber im Alltag schlägt, bleibt abzuwarten. Wir werden uns im anstehenden Testbericht zum Note 7 natürlich eingehend mit der Technologie befassen.

Quelle: Samsung

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