Samsung Galaxy Note 7: US-Luftfahrtbehörde erwägt Verbot an Bord von Flugzeugen

Thomas Lumesberger 4

Die Misere des Samsung Galaxy Note 7 geht weiter. Aufgrund der explodierenden Akkus erwägt die US-Luftfahrtbehörde FAA, das Phablet an Bord von Flugzeugen verbieten. Zudem hat ein fehlerhaftes Note 7 in einem Hotelzimmer für einen Schaden in der Höhe von über 1.300 US-Dollar gesorgt.

Samsung Galaxy Note 7: US-Luftfahrtbehörde erwägt Verbot an Bord von Flugzeugen

Explodierende Geräte, Rückrufaktionen – und jetzt möglicherweise noch ein Verbot an Bord sämtlicher Flugzeuge, die den US-Luftraum überqueren. Besitzer oder künftige Besitzer eines Samsung Galaxy Note 7 haben mit dem neuen Phablet der südkoreanischen Smartphone-Schmiede derzeit keine große Freude. Für noch mehr Kopfzerbrechen sorgt das Gerät bei Samsung selbst, denn wie kürzlich bekannt wurde, ist die Tochterfirma Samsung SDI für einen Großteil der explodierenden Akkus verantwortlich.

Wegen der drohenden Gefahr durch die Phablets will die US-Luftfahrtbehörde FAA Medienberichten zufolge jetzt ein Verbot sämtlicher Galaxy-Note-7-Geräte an Bord von Flugzeugen erwirken, die den US-amerikanischen Luftraum überqueren. Aufgrund des Explosions-Risikos während des Fluges sollen die Telefone aus den Flugzeugen verbannt werden. Auch wenn der Akku lediglich während des Ladens eine Gefahr darstellt, so müssen die Behörden auf Nummer sichergehen – schließlich kann das Gerät einfach an einer Steckdose oder Power-Bank angeschlossen werden und das Risiko wäre erneut gegeben. Der Schutz der Passagiere steht hier verständlicherweise an erster Stelle – denn das Letzte, was man während eines 14-Stunden-Fluges braucht, ist ein explodierendes Smartphone.

Noch hat die FAA nicht final entschieden, ob das Galaxy Note 7 tatsächlich von Flügen über dem US-Luftraum verbannt wird. Angesichts der potenziellen Gefahr, die die Geräte darstellen, dürfte es sich aber wohl nur noch eine Formalie handeln.

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1.300 US-Dollar Schaden in einem Hotelzimmer

Als wären die jüngsten Ereignisse noch nicht genug, ist jetzt wieder ein Note 7 in Flammen aufgegangen und hat dabei einen ordentlichen Schaden verursacht. Tham Hua, der Besitzer des Gerätes, war allerdings nicht Zuhause, sondern hat seine Nacht in einem australischen Hotel verbracht. Dort hat der Akku des Phablets mitten in der Nacht Feuer gefangen und Hua aufgeweckt. Daraufhin schmiss Hua das Phablet vom Nachttisch auf den Boden, wodurch Brandflecke auf dem Boden und den umliegenden Möbelstücken entstanden sind.

Der Schaden, der dabei entstanden ist, betrug 1.380 US-Dollar und wurde auch mittlerweile von Samsung übernommen. Darüber hinaus wurde Hua ein Ersatz-Gerät zur Verfügung gestellt. Trotz Samsungs promptem Einsatz kann er nach dem Vorfall nur jedem Note-7-Besitzer dazu raten, das Phablet nicht zu benutzen und unbedingt umzutauschen. Es sei die Gefahr nicht wert, so Hua.

Quelle: Gizmodo, Reddit via SamMobile, RedmondPie

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