Samsung Galaxy Note Edge: 5,6 Zoll-Phablet mit abgerundetem Display vorgestellt, im Hands-On [IFA 2014]

Kaan Gürayer 41

Große Überraschung in Berlin: Im Rahmen der IFA 2014 hat Samsung nicht nur das Galaxy Note 4 der Weltöffentlichkeit präsentiert, sondern auch das Galaxy Note Edge vorgestellt. Beide Phablet-Brüder sind weitestgehend baugleich, doch das Galaxy Note Edge bietet dazu noch ein abgerundetes Display am rechten Rand, um zusätzliche Informationen anzuzeigen. 

Samsung Galaxy Note Edge: 5,6 Zoll-Phablet mit abgerundetem Display vorgestellt, im Hands-On [IFA 2014]
[Update:] Hier unser Hands-On zum Samsung Galaxy Note Edge:

Man muss zwar mit der Lupe suchen, um die Unterschiede zwischen dem Samsung Galaxy Note 4 und dem Galaxy Note Edge zu finden, es gibt sie aber: Während das Galaxy Note 4 ein in der Diagonale 5,7 Zoll großes Display mitbringt, schafft es das Galaxy Note Edge auf „nur“ 5,6 Zoll. Daneben kommt, je nach Modell, die vierte Generation von Samsungs Erfolgs-Phablet entweder mit dem 2,7 GHz starken Snapdragon 805-SoC oder dem 64-Bit-fähigen Exynos 5433-Prozessor daher. Das Note Edge gibt es hingegen ausschließlich mit dem Qualcomm-SoC und auch der Akku ist mit 3.000 mAh etwas schmaler als jener im Note 4, der knapp 3.300 mAh bietet.

Der größte Unterschied ist aber ohne Zweifel das auf der rechten Seite abgerundete Display, welches das Galaxy Note Edge mit sich bringt. Bereits auf der CES 2013 hat der südkoreanische Hersteller den Prototypen eines Smartphones mit abgerundetem Display vorgestellt und jetzt – knapp anderthalb Jahre später – halten die sogenannten Wraparound-Displays Einzug ins Samsung Galaxy Note Edge.

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Aber welche Vorteile bietet so ein Formfaktor in der Praxis? Samsung zufolge sollen auf den zusätzlichen 160 Pixeln, die das Display an der Seite bietet, weitere Informationen angezeigt werden. Da kämen etwa Benachrichtigungen in den Sinn, die Twitter-Timeline und auch Shortcuts zu den Lieblings-Apps sollen möglich sein. Samsung wird eigenes ein SDK zur Verfügung stellen, um Entwicklern Zugang zum abgerundeten Display zu geben.

Die weiteren technischen Daten sind, wie bereits erwähnt, identisch zum Galaxy Note 4: Auch das Note Edge bietet ein Super-AMOLED-Display, das eine WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel beziehungsweise eine Pixeldichte von 524 PPI besitzt. Der interne Speicher beträgt 32 GB, kann aber wie gewohnt per microSD-Karte erweitert werden. 3 GB RAM sind ebenso an Bord wie die 16 MP-Kamera auf der Rückseite, die von Sony gefertigt wird und mit einem optischen Bildstabilisator aufwartet. Die Frontknipse löst mit 3,7 MP auf und soll dank ihres 120 Grad Panorama-Modus auch wirklich alle Freunde und Bekannte auf Selfies einfangen. Was die Software anbelangt, hat Samsung ebenfalls groß aufgetrumpft: der S-Pen kann etwa Inhalte aus mehreren Apps als Bild ausschneiden, bearbeiten und gemeinsam versenden; außerdem kann der intelligente Stift nun wie eine Computermaus verwendet werden, um mehrere Inhalte gleichzeitig auszuwählen. Als OS-Unterbau kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz, über das Samsung seine eigene Benutzeroberfläche TouchWiz stülpt.

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Das Galaxy Note Edge wird in den Farben „Charcoal Black“ und „Frost White“ in den Handel kommen, allerdings nur in ausgewählten Märkten. Ob auch Deutschland zu diesen gehört, ist aktuell genauso unklar wie der Verkaufspreis oder der anvisierte Marktstart. Wir halten euch hierzu natürlich auf dem Laufenden.

Die neuesten Infos und jede Menge frische Videos aus Berlin findet ihr auf unserer Sonderseite zur IFA 2014.

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