Samsung Galaxy Note Edge: Begrenzte Stückzahl, Deutschland-Start unklar

Tuan Le 4

Wenngleich das Samsung Galaxy Note 4 in aller Munde ist, so war die eigentliche Sensation auf der IFA 2014 das Samsung Galaxy Note Edge mit seinem gebogenen Display. Bislang hielt sich das Unternehmen bedeckt über die Verfügbarkeit des Note Edge. Nun gibt es aber neue, nicht allzu vielversprechende Details: So wird das innovative  Phablet offenbar vorerst nur in Südkorea auf den Markt kommen und ist nicht als Massenprodukt, sondern Konzeptmodell in einer limitierten Auflage gedacht.

Samsung Galaxy Note Edge: Begrenzte Stückzahl, Deutschland-Start unklar

Das Samsung Galaxy Note Edge bietet alles, was bereits das Galaxy Note 4 auszeichnet und noch mehr: Ein 2,7 GHz Snapdragon 805-SoC, 3 GB RAM, eine 16 MP-Kamera mit optischen Bildstabilisator und obendrein ein 5,7 Zoll WQHD-Super AMOLED-Display, das am rechten Rand abgerundet ist mit dem zusätzliche Informationen angezeigt werden können. Wer mit dem Phablet bereits geliebäugelt hat, muss sich aber nun auf niederschmetternde Nachrichten gefasst machen: Offenbar handelt es sich bei dem Samsung Galaxy Note Edge eher um ein Konzeptmodell, das nicht flächendeckend erhältlich sein wird. Dies ließ Samsung ZDnet zufolge parallel zur Ankündigung über die Verfügbarkeit des Samsung Galaxy Note 4 verlauten.

Während in Südkorea die gesamte auf der IFA 2014 vorgestellte Produktpalette, darunter auch die Samsung Gear S und das dazugehörige Gear Circle sowie die Oculus Rift-Alternative Samsung Gear VR, im Laufe der nächsten Wochen auf den Markt kommen wird und das Galaxy Note 4 bis zum Ende des nächsten Monats in mehr als 140 weiteren Ländern verfügbar sein soll, steht es um die internationale Verfügbarkeit des Galaxy Note Edge schlecht. Zwar gab es in der offiziellen Pressemitteilung von Samsung diesbezüglich keine detaillierten Angaben, doch laut ZDNet habe das Unternehmen ebenfalls verlauten lassen, dass es sich bei dem Galaxy Note Edge um ein Konzeptmodell handle, welches nur in einer limitierten Auflage auf den Markt kommen wird. Es diene vornehmlich dafür, ein gewisses Momentum auf dem Markt zu erschaffen und die Nutzer für derartige Technologien zu sensibilisieren.

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Zudem ist nach wie vor nichts über den Preis verlautbart worden, doch angesichts derartiger Aussagen und der exklusiven Verfügbarkeit darf man damit rechnen, dass das Galaxy Note Edge noch ein gutes Stück teurer als das mit etwa 700 Euro ohnehin schon kostspielige Galaxy Note 4 sein wird. Es ist fragwürdig, ob die Markstrategie von Samsung sinnvoll ist: Da das flexible Display im Prinzip keinerlei Nachteile birgt, ist das Note Edge als extravagantere Ausführung des Galaxy Note 4 durchaus für Nutzer interessant, sodass mangelnde Nachfrage eigentlich kein Problem sein dürfte. Vermutlich ist aber der Kostenfaktor hier die entscheidende Komponente, denn die flexible Displaytechnologie steckt noch in den Kinderschuhen. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass die im Note Edge zum Einsatz kommenden gebogenen Screens mit WQHD-Auflösung recht kostspielig sind. Ferner ist denkbar, dass die Fehlerquote bei der Produktion noch zu hoch ist, als dass man zum aktuellen Zeitpunkt das erforderliche Kontingent für eine breite Produktverfügbarkeit herstellen könnte.

Falls es Neuigkeiten zur Verfügbarkeit des Note Edge gibt, werden wir selbstredend berichten. In der Zwischenzeit verweisen wir auf unser Hands-On zum Galaxy Note Edge von der IFA 2014:

Würdet ihr euch das Samsung Galaxy Note Edge kaufen? Und wenn ja, wo läge bei euch die preisliche Schmerzgrenze? Wortmeldungen wie immer unten in den Kommentaren.

Quelle: Samsung Tomorrow, ZDNet.co [via G for Games]

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