Samsung Galaxy Note Review

Andre Reinhardt 16

Das aktuelle High-End-Smartphone mit dem riesigen Display hat sich bei uns in der Redaktion für ein umfangreiches Review eingefunden. Die Ausstattung liest sich beeindruckend und in diesem Bericht werdet ihr erfahren, ob das Note auch in der Praxis überzeugen kann.

Da kommt etwas Großes auf euch zu! Und damit meine ich nicht den Umfang dieses Berichtes, sondern eher die Ausmaße des Samsung Galaxy Note. Letzte Woche kam das gute Stück bei mir auf einen Besuch vorbei, um sich auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Mein Dank gilt hierbei getgoods.de, die uns freundlicherweise dieses Testexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Hardware

Übersicht der Spezifikationen:

  • 1,4 GHz Dual-Core Prozessor
  • 1 GB RAM
  • Android 2.3.5 Betriebssystem
  • 16 GB  interner Speicher (davon knapp 13 nutzbar) + microSD-Kartenschacht
  • 5,3 Zoll SuperAMOLED HD Display mit 1280×800 Pixeln
  • WLAN, GPS, Bluetooth, HSDPA, MHL
  • Integrierter Stift (Stylus)
  • 8 Megapixel-Hauptkamera mit LED-Blitz
  • 2 Megapixel-Frontkamera
  • FullHD-Videoaufnahmefunktion
  • 2500 mAh Akku

Das Samsung Galaxy Note ist ein sehr innovatives Gerät. Nicht nur durch sein 5,3 Zoll Display mit HD-Auflösung (1280×800 Pixel) sticht es aus der Masse hervor, auch die Bedienung an sich ist außergewöhnlich. Hierbei kann man einen kapazitiven Stift (Stylus) verwenden, der einem besondere Funktionen zur Verfügung stellt, auf die ich später noch weiter eingehen werde. Nun erst einmal zur Verarbeitung. Das Smartphone hat keine sichtbaren Spaltmaße, in denen ungewollter Staub eintreten könnte. Vor allem beim Display, das ebenfalls nahtlos in das Gehäuse eingelassen wurde, ist das ein positiver Aspekt. Viele von euch haben sicher schon die unschöne Erfahrung von Staub unter dem Bildschirm machen müssen. Die Rückseite ist geriffelt und rau und gibt dadurch einen guten Halt. Trotz des Plastikgehäuses fühlt sich das Handy sehr wertig an.

Musikplayer Horizontal 2
Musikplayer Horizontal 2
Widget-Menü
Widget-Menü
Wähltastatur
Wähltastatur
videoeditor (1)
videoeditor (1)
Verfügbarer Speicher
Verfügbarer Speicher
Texterkennung
Texterkennung
S-Note4
S-Note4
S-Note lite
S-Note lite

Es wackelt oder knarrt an keiner Stelle. Jedoch muss man sagen, dass der Akkudeckel sehr dünn ausgefallen ist. Er lässt sich leicht biegen und könnte eine mögliche Schwachstelle nach mehreren Monaten Benutzung sein. Das ist aber reine Mutmaßung, denn obwohl er so filigran ist, wirkt er relativ robust. Mit 178 Gramm wiegt das Smartphone nur 41 Gramm mehr als mein Optimus Speed und ist erstaunlich leicht für seine Größe. Im Großen und Ganzen bin ich sehr angetan von der Bauqualität. Der chromefarbene Rahmen lässt das Gerät sehr edel aussehen. Der Power/-Standby-Button wirkt ebenfalls, als könne er unzählige Betätigungen mühelos wegstecken. Er befindet sich übrigens auf der rechten Seite des Gerätes.

Hingegen sieht es bei der Lautstärke-Wippe anders aus – diese könnte einen Tick besser verarbeitet sein. Um den Stylus aus der rechten unteren Ecke hervorzuziehen benötigt man schon etwas längere Fingernägel, ebenfalls beim Öffnen des Akkufaches. Der Deckel lässt sich jedoch leicht entfernen, beim Schließen muss man aber an vielen Stellen nachhelfen, damit alles wieder richtig sitzt, was in einer kleinen Fummelei ausartet. Durch die schiere Größe des Note kann man es nicht vollends beim Halten mit der Hand umschließen. Dadurch kam bei mir Anfangs ein mulmiges Gefühl auf, aber man gewöhnt sich daran. Das Smartphone passt trotz des riesengroßen Displays problemlos in die Hosentasche.

Musikplayer Horizontal 2
Musikplayer Horizontal 2
Widget-Menü
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Wähltastatur
Wähltastatur
videoeditor (1)
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Verfügbarer Speicher
Verfügbarer Speicher
Texterkennung
Texterkennung
S-Note4
S-Note4
S-Note lite
S-Note lite

Die Home-Taste ist übrigens mechanisch, die Zurück -und Menü-Tasten sind jedoch kapazitiv. Leider sieht man diese beiden Knöpfe nicht mehr wenn die Beleuchtung ausgeht, da keine Umrisse der Symbole erkennbar sind. Wer gerne Speicherkarten während des Betriebes austauscht, wird enttäuscht sein. Denn eine SD-Hotswap-Funktion gibt es hier nicht. Die Speicher- und SIM-Karte sind nur nach dem Entfernen des Akkus wechselbar. Eine Benachrichtigungs-LED kann das Gerät ebenfalls nicht aufweisen und der MHL-Anschluss bietet keine Schutzkappe. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau. Mich hat die Verarbeitung jedenfalls überzeugt. Besonders toll finde ich, dass das wertige Kameraglas direkt über dem Objektiv befestigt ist und nicht einen Teil des Akkudeckels darstellt. So vermeidet man Verschmutzungen beim Öffnen der Rückseite.

Der Stylus wirkt auch stabil und besitzt zudem eine Taste, mit der sich Spezialfunktionen ausführen lasse. Das Ende des Stiftes ist chromefarben wodurch sich ein tolles Gesamtbild passend zum Smartphone und seinem Chromerand ergibt.

Display

Ein „WOW-Effekt“ wollte bei mir nach dem Einschalten nicht aufkommen. Der Schwarzwert ist natürlich brillant, was an der AMOLED-Technik liegt, bei der schwarze Bildpunkte durch nicht fließenden Strom realisiert werden. Die Displaywinkel-Unabhängigkeit ist von allen Seiten her grandios. Die Transportschutzfolie kann leider nicht als Übergangslösung bis zu einem besseren Schutz verwendet werden, denn sie ist mit Spezifikationen des Smartphones illustriert. Die maximale Helligkeit des Bildschirms ist nicht sehr hoch, geht aber noch in Ordnung. Weiß stellt der Screen meiner Betrachtung nach in einem etwas beige-artigem Ton dar. Bei direktem Sonnenlicht ist die Anzeige zwar etwas durch Spiegelungen erschwert, lässt sich jedoch noch relativ gut ablesen.

Die Farben wirken auf mich weniger lebendig, als bei dem IPS-LCD des Optimus Speed. Die Auflösung erweist sich aber schon beim Verwenden des Homescreens als sehr nützlich. Durch die 1280×800 Pixel hat man jede Menge Platz für Widgets und Verknüpfungen. Das Display reagiert sehr schnell und präzise.

Konnektivität

Das GPS-Signal ist in Ordnung. Der erste Satfix dauerte im Netz von E-Plus am Fenster in der Wohnung etwa eine Minute. Dann war die Standortbestimmung auf 70 Meter genau. Eine weitere Minute später hat sich der Umkreis dann auf 20 Meter eingestellt. Zur Ermittlung des Standortes wurde HSDPA zur Unterstützung genommen. Beim Internet machte das Galaxy Note ebenfalls einen hervorragenden Eindruck. Unsere androidnews.de Seite war in der mobilen Ansicht in nur 7 Sekunden mittels HSDPA geladen. Die normale Version erreichte mich schließlich in 18 Sekunden. Hierbei war der Netzempfang stets auf dem höchsten Balken, wenn Sichtkontakt zum Fenster bestand, ansonsten gab es 3 von 4 Strichen, was ebenfalls eine akzeptable Leistung ist. Das Scrollen im Standardbrowser ruckelt minimal.

Das Zoomen mittels Multitouch könnte ebenfalls etwas flüssiger vonstatten gehen. Bedingt durch die hohe Auflösung hat man ein deutlich größeres Sichtfeld bei den Internetseiten. Das gefiel mir sehr gut, ebenfalls das die Browserhelligkeit unabhängig von der Gesamthelligkeit geregelt werden kann. Der WLAN-Empfang machte eine gute Figur. Man hat hier auf große Entfernung ausreichend Empfang. Die Geschwindigkeit ist mit 9 Sekunden, die das Smartphone zum Aufrufen der androidnews.de Seite braucht, ebenfalls klasse. Andere Webseiten werden zum Teil sogar in unter 5 Sekunden geladen.

Gesprächs -und Soundqualität

Der Empfang des Mobilfunknetzes ist im E-Plus Netz als sehr gut zu bewerten. Der Angerufene versteht einen klar und deutlich. Man selbst hat einen gewohnt dumpf klingenden Klang, kann aber den Gesprächspartner mühelos verstehen. Der Smartphone-Lautsprecher ist sehr klar und laut. Die Höhen sind hervorragend, es ist sogar ein winziger Hauch von Bass vorhanden, der aber kaum wahrnehmbar ist. Musik im MP3-Format macht einen fantastischen Eindruck auf dem Gerät. Die InEar-Kopfhörer die mitgeliefert wurden, wirken nicht besonders wertig, besitzen jedoch eine Lautstärke-Wippe und eine Taste um Anrufe entgegen zu nehmen. Der Klang der Kopfhörer ist sehr gut. Hier ist der Bass immer noch zurückhaltend, aber deutlich besser wahrnehmbar. Insgesamt überzeugt die Soundqualität sogar noch etwas mehr als bei dem ohnehin schon vorbildlichen Lautsprecher.

Kamera

Wir haben hier eine 8 Megapixel-Hauptkamera mit LED-Blitz, die auch Videos in Full-HD aufnehmen kann. Ebenfalls besitzt das Galaxy Note eine 2 Megapixel-Frontkamera. Der Sucher ist sehr hell, besonders gefallen hat mir auch, das es ein einblendbares Gitter gibt, wodurch man erkennen kann, ob das Handy gerade gehalten wird. Der „Außenlicht-Modus“ dient dazu, der spiegelnden Sonne beim Fotografieren entgegen zu wirken. Die LED leuchtet mühelos kleinere Räume komplett aus. Ein weiteres nettes Feature ist das Fokusfeld, das sich der Drehung des Smartphones automatisch anpasst. Auch lassen sich Schnellzugriffe einrichten, für besonders häufig benutzte Funktionen. Die Zeit von dem Betätigen des Auslösers bis zum Speichern des Bildes liegt bei gutem Licht bei etwa 0,6 Sekunden. Das Autofokus-Feld lässt sich überall auf dem Display verschieben.

Beim Aufnehmen von Videos ist die Anzeige der Dateigröße ein wichtiger Hinweis. Denn für eine Minute Full-HD Video werden um die 100 MB fällig. Ein Bildstabilisator und viele verschiedene Szenen-Modi fehlen natürlich auch hier nicht. Insgesamt konnte die Kamera-Qualität durchaus überzeugen. Beispielbilder und Videos folgen in einem seperaten Artikel.

 

Performance

Der Homescreen läuft relativ flüssig, könnte aber noch etwas Optimierung bei der Geschwindigkeit vertragen. Die Live-Wallpaper zerren etwas an der Leistung, ohne die bewegten Hintergründe ist die Oberfläche etwas schneller. Von den 1 GB Arbeitsspeicher sind 800 MB verwendbar. Der Rest ist wohl dem System und dem Grafikchip zugesichert. Nach vielen Widgets, offenem Browser mit mehreren Tabs und Google Maps sind noch 375 MB freier RAM vorhanden. Die Displayrotation geht schnell vonstatten und ist hübsch animiert. HD Filme auf Youtube werden verzögerungsfrei ohne Ruckeln wiedergegeben. Die Bootzeit des Galaxy Note beträgt 25 Sekunden. Aktive Tasks lassen sich in einer Sekunde wechseln. Beim Benchmark Quadrant sprang eine Wertung von 1836 Punkten heraus, was dem 700sten Rang entspricht. Dies ist zwar keine Meisterleistung, aber da zollt eben die hohe Auflösung ihren Tribut. Dies fällt einem auch bei dem Spiel „Wind Up Knight“ auf. Das ruckelte bei mir gelegentlich, im Großen und Ganzen war es aber spielbar.

Akkulaufzeit

Von dem 2500 mAh sollte man sich nicht zu viel versprechen. Zwar ist die AMOLED-Technik sehr sparsam, aber ein 5,3 Zoll Display auch nicht gerade winzig. Hier einmal 3 von mir ermittelte Werte aus 3 verschiedenen Tagen. An einem Tag bekam ich satte 27,5 Stunden Standby, bei 2 Stunden 35 Minuten Nutzung. Genutzt wurde stets der Browser, Spiele, die Kamera und Google Maps. Ein andermal kam ich auf 24 Stunden Bereitschaft. Dies bei 2 Stunden 30 Minuten in Verwendung. Den Tiefstwert von 22,5 Stunden erreichte ich jedoch bei 3 Stunden 16 Minuten in Gebrauch. Hierbei muss man sagen, dass das Display immer auf 70-80% Helligkeit war und das GPS sowie WLAN und 3G Funk eingeschaltet waren.

Software

Hier gibt es eine Menge zu berichten. Zuerst einmal die Basis-Informationen. Wir haben hier eine Android 2.3.5 Gingerbread-Version. Die Firmware hat die Bezeichnung xxkj4. Der Kernel hat die Versionsnummer 2.6.35.7, bisher war keine Aktualisierung der Firmware vorhanden. Man kann bis zu 7 Homescreens einrichten. Es gibt unten eine Punkte-Anzeige mit der sich die einzelnen Bildschirme direkt ansteuern lassen. Außerdem gibt es 5 Shortcuts. Telefon, Kontakte, S-Memo, Nachrichten und Programme. Ich fand keine Funktion um diese Verknüpfungen zu ändern. Die Homescreen-Bearbeitungs-Funktion ist hübsch animiert. Der Bildschirm zoomt hierbei etwas heraus und unten sieht man ein Menü, das Ordner, Widgets, Schnellzugriffe und den Hintergrund beinhaltet. Man kann durch die einzelnen Screens wischen und zum Beispiel dann auf einem beliebigen Bildschirm eine Mini-Anwendung platzieren.

Unten wird dann eine Leiste mit Vorschau-Symbolen der Widgets angezeigt, die sich im Coverflow-Stil durchblättern lassen. Ein Touch auf das Widget genügt, um es auf dem jeweiligen Homescreen hinzuzufügen. Falls die Anwendung Optionen bietet, werden diese zuvor angezeigt. Ordnen lassen sich die Widgets auch auf der Vorschau der Bildschirme. Beim Launcher gibt es noch zu bemängeln, dass man neben der horizontalen Ansicht nur eine Listenansicht für das vertikale Scrollen zur Verfügung hat. Für die Sicherheit bei dem edlen Gerät ist gesorgt, indem man sich eine SMS bei einem SIM-Karten-Wechsel schicken lassen kann. An installierten Anwendungen hat man auch ein paar interessante Exemplare zur Verfügung.

  • Ein Foto -und einen Videoeditor
  • Einen SocialHub, der alle Nachrichten aus sozialen Netzwerken bündelt
  • KiesAir für Software-Updates
  • MusicHub für die Musiksammlung
  • Eine Sprachmemo App
  • Einen brauchbaren Taskmanager
  • Ein Physik-Spiel namens Cryaon Physics
  • S-Choice, ein kleiner Market für Anwendungen für den Stift
  • S-Memo, ein komplexer Notizblock
  • Polaris Office

Fotoeditor

Videoeditor

Musikplayer

Market

Die Funktionen des kapazitiven Stifts

Musikplayer Horizontal 2
Musikplayer Horizontal 2
Widget-Menü
Widget-Menü
Wähltastatur
Wähltastatur
videoeditor (1)
videoeditor (1)
Verfügbarer Speicher
Verfügbarer Speicher
Texterkennung
Texterkennung
S-Note4
S-Note4
S-Note lite
S-Note lite

Da man viel mit dem mitgelieferten Stylus machen kann, dachte ich, eine extra Rubrik hierfür wäre sinnvoll. Fangen wir einmal mit dem oben erwähnten Notizprogramm an. Dieses existiert in zwei Ausführungen. S-Memo und S-Memo Lite. Die Lite Version ist für schnelle, wichtige Notizen gedacht. Man hält dem Knopf am Stift gedrückt und klickt zweimal auf den Bildschirm. Ganz egal, wo man sich im Menü befindet, es öffnet sich nun ein kleines Memo-Pad. Das ist eine wirklich geniale Idee und äußerst nützlich in der Praxis. Die Hauptanwendung bietet sehr viele Funktionen. Da hätten wir:

  • Die Wahl zwischen Handschrift per Stifteingabe oder virtueller QWERTZ
  • Verschiedene Hintergründe, wie zum Beispiel, Karos, Listen, Notenblatt, leeres Blatt (8 Stück)
  • Man kann die einzelnen Notizen mit Tags versehen, um sie schnell wiederzufinden
  • Man kann Dokumente gegen Fremdzugriff mit einem Schreibschutz sperren
  • Ausdrucke lassen sich ebenfalls direkt vom Gerät aus in Auftrag geben
  • Die Notizen lassen sich selbstredend auch versenden
  • Die Stiftfarbe und die Radierergröße sind wählbar
  • Bilder, Sprachnotizen und Kartenausschnitte lassen sich hinzufügen
  • Einzelne Dokumente lassen sich als Favoriten vermerken
  • Benennen und Speichern lassen sie sich abschließend auch

Die S-Memo Applikation bietet auch eine „Handschrift zu Text“ -Funktion, die aber sehr pingelig bei der Erkennung ist. Man muss schon äußerst genau schreiben, denn eine „Sauklaue“ verzeiht das Feature, trotz verschiedener Einstellungen, wie der Empfindlichkeit, nicht. Es gibt noch weitere Aktionen, die sich mit dem Knopf am Stift auslösen lassen. So erstellt das Gedrückthalten der Taste, während sich der Stylus auf dem Bildschirm befindet, einen Screenshot. Diesen kann man dann bearbeiten, speichern, versenden und drucken. Ein gedrückter Knopf, kombiniert mit einem Wisch des Stiftes von unten nach oben, steht alternativ für die Menütaste am Handy. Dasselbe mit einer Bewegung von Rechts nach Links ergänzt dann den Zurück-Button. Auch das Spiel Cryaon Physics wird mit dem Stift gespielt, was eine Menge Spaß macht und die grauen Zellen fordert.

S-Memo Optionen

Handschriftenerkennung

Sonstiges

Was mir persönlich fehlt, ist ein Sensor für den Stift im Gehäuse. Ich besaß ein HTC Touch Diamond. Hier wurde dann eine bestimmte Aktion beim herausziehen des Stylus aktiviert. Damit wären noch schnellere Notizen möglich. Es gibt einen ausgefeilten Energiesparmodus. Zum Beispiel kann man einstellen, welche Funktion (etwa Bluetooth, GPS, WLAN etc) bei einer bestimmten Prozentzahl des Akkus deaktiviert werden soll. Auch gefallen hat mir das Feature, zwei Finger auf dem Display zu lassen und mit simplem zu sich ziehen oder von einem wegschieben des Gerätes im Browser zu zoomen. Ebenfalls kann man zum Beispiel Objekte auf dem Desktop verschieben, in dem man eines gedrückt hält und das Smartphone bewegt. Ein einfaches Schütteln des Note lässt zudem nach Bluetooth-Geräten suchen. Anrufe abweisen oder den Wecker stumm schalten kann man durch ein beherztes Umdrehen des Handys auf die Displayseite.

Für all diese Funktionen gibt es sogar Tutorials im Gerät. Ebenfalls nett ist, dass man den Stift für Links- und Rechtshänder einstellen kann. Bei den Dock-Optionen lassen sich externe Lautsprecher aktivieren. Ein klein wenig Schummelei um den Akku zu schonen ist vorab aktiviert. Denn außerhalb des Homescreens oder des Vollbildschirm-Modus, regelt das Smartphone die Displayhelligkeit merklich herunter. Zum Beispiel beim Browser fällt das deutlich auf. Wenn man Text eingibt ist die Helligkeit auf dem gewählten Level, aber beim Surfen ist sie deutlich niedriger. Um das zu ändern, muss man in den Optionen „Automatische Bildschirmleistung“ ausschalten.

Fazit

Musikplayer Horizontal 2
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Widget-Menü
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Wähltastatur
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videoeditor (1)
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Verfügbarer Speicher
Verfügbarer Speicher
Texterkennung
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S-Note4
S-Note4
S-Note lite
S-Note lite

Gefallen haben mir zum größten Teil die Geschwindigkeit und die hohe Displayauflösung ist sehr nützlich. Weniger begeistern konnte mich die Größe, die für mich etwas unhandlich ausfiel. Der Bildschirm lässt außerhalb der vielen Pixel etwas Federn bei der Qualität. Die Lautsprecher sind erstklassig, GPS, WLAN -und HSDPA-Empfang sind vorbildlich. Die Akkulaufzeit geht in Ordnung, könnte aber besser sein. Die Verarbeitung des Gerätes ist insgesamt sehr gelungen. Auch die Notiz-Funktionen sind nützlich, ein Stift-Sensor und eine effektivere Schrifterkennung wären aber nett gewesen. Die Kamera macht einen ausgezeichneten Job. Meiner Meinung nach ist das Galaxy Note nicht so toll wie erwartet, bietet aber mit dem großen, hochauflösendem Bildschirm und den praktischen Stift-Funktionen eine Menge fürs Geld.

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