Günstiges Galaxy S10: Samsung-Smartphone wird doch keine Mogelpackung

Kaan Gürayer

Samsung steht unter Druck: Die Südkoreaner spüren den kalten Atem von Huawei im Nacken. Nach den enttäuschenden Verkaufszahlen des Galaxy S9 muss der Nachfolger wieder ein Verkaufsschlager werden. Gleich drei Modelle soll es vom Galaxy S10 geben. Entgegen früherer Gerüchte wird die günstigste Variante des Top-Smartphones offenbar doch keine Mogelpackung. 

Günstiges Galaxy S10: Samsung-Smartphone wird doch keine Mogelpackung
Bildquelle: GIGA - Samsung Galaxy Note 9.

Wenn es in Samsungs Smartphone-Laboren so etwas wie einen heiligen Gral gibt, dann ist es der In-Display-Fingerabdrucksensor. Bereits dem Galaxy S8 wollte der Branchenprimus einen Fingerabdrucksensor im Display spendieren, entschied sich aufgrund technischer Schwierigkeiten aber dagegen. Und auch das Galaxy S9 musste auf die innovative Technik verzichten. Beim Galaxy S10 soll es nun aber soweit sein – und zwar in allen Modellen, wie südkoreanische Medien jetzt berichten.

Laut The Investor sollen alle drei Modelle des Galaxy S10 einen In-Display-Fingerabdrucksensor erhalten. Vorher hieß es, dass Samsung aufgrund von Kostengründen dem günstigsten Galaxy-S10-Modell die Technik verweigern könnte. Stattdessen sollte das Smartphone einen Fingerabdrucksensor besitzen, der in einem seitlichen Powerbutton untergebracht sei. Bis vor Kurzem verbaute Sony eine ähnliche Lösung in seinen Smartphones, bevor der japanische Hersteller mit dem Xperia XZ2 (Compact) auf einen rückseitigen Fingerabdrucksensor umstieg.

Günstiges Samsung Galaxy S10: Optischer In-Display-Finger

Industriekreisen zufolge, so The Investor, soll das günstigere Galaxy S10 jetzt doch einen Fingerabdrucksensor im Display erhalten. Um die Kosten aber trotzdem gering zu halten, soll das Smartphone-Flaggschiff im Gegensatz zu seinen beiden anderen Modellbrüdern aber auf eine andere Technik setzen. Im günstigen Galaxy S10 soll ein In-Display-Fingerabdrucksensor auf optischer Basis verbaut sein, während die beiden teureren Galaxy-S10-Modelle einen Sensor auf Ultraschall-Basis erhalten sollen. Die Ultraschall-Technik soll akkurater funktionieren, sicherer sein und vom US-Chiphersteller Qualcomm stammen.

Damit kann der In-Display-Fingerabdrucksensor im günstigeren Galaxy S10 dem Vernehmen nach nicht ganz mithalten und etwa bei Fett und grellem Licht weniger gut arbeiten. Das dürfte sich im ersten Moment allerdings schlimmer anhören, als es tatsächlich ist. Einem Industrie-Insider zufolge soll der In-Display-Fingerabdrucksensor im günstigen Galaxy S10 die meiste Zeit „großartig funktionieren.“ Alles andere wäre für einen Konzern wie Samsung auch unüblich und ein potenzielles Himmelfahrtskommando.

Wie schick das Galaxy S10 aussehen könnte, seht ihr hier:

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Samsung Galaxy S10: So umwerfend könnte das nächste Flaggschiff-Smartphone aussehen.

Samsung Galaxy S10: Bunte Farben für das Smartphone-Flaggschiff

Zu einem Vorstellungstermin oder Verkaufsstart des Galaxy S10 wusste die Quelle hingegen nichts zu sagen. Es wird weiterhin erwartet, dass Samsung das Galaxy S10 in mehreren bunten Farben auf einem Unpacked-Event im Februar 2019 vorstellt und das Smartphone einen Monat später in den Handel kommt.

Quelle: The Investor, via SamMobile

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