Samsung Galaxy S10: Fingerabdrucksensor im Display mit kurioser Einschränkung?

Peter Hryciuk 4

Samsung wird mit dem Galaxy S10 sein erstes Smartphone mit Fingerabdrucksensor im Display vorstellen. Laut einem Zubehör-Hersteller soll die neue Technologie aber für unerwartete Probleme sorgen. Demnach arbeitet der Fingerabdrucksensor nicht mehr korrekt, wenn eine Schutzfolie aufgetragen ist. Doch stimmt das wirklich?

Samsung Galaxy S10: Fingerabdrucksensor im Display mit kurioser Einschränkung?
Bildquelle: GIGA.

Samsung Galaxy S10: Fingerabdrucksensor im Display mit Einschränkung

In Smartphones wie dem Huawei Mate 20 Pro, OnePlus 6T und Co. sind Fingerabdrucksensoren im Display schon Normalität. Samsung wird erst im Galaxy S10 auf diese Technologie setzen – dafür aber eine schnellere und zuverlässigere Lösung bieten. Statt einer optischen Abtastung soll der Fingerabdruck bei Samsung per Ultraschall erkannt werden. Doch genau diese Methode sorgt für eine ungewöhnliche Einschränkung. Laut dem Zubehör-Hersteller Armadillotek soll der Fingerabdrucksensor im Display des Galaxy S10 mit Displayschutz nicht so gut arbeiten.

Angeblich konnte Armadillotek seine Hülle „Vanguard“ an einem „echten“ Samsung Galaxy S10 testen. Da der Fingerabdrucksensor im Bildschirm mit Displayschutz des Unternehmens nicht anständig funktioniert, hat man sich dazu entschlossen, auf den Displayschutz zu verzichten. Das Unternehmen möchte das Samsung Galaxy S10 also nicht vom Display aus schützen, da die Funktion dadurch eingeschränkt wird – berichtet PhoneArena.

So soll das Samsung Galaxy S10 aussehen:

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Samsung Galaxy S10 wirklich mit so einer Einschränkung?

Irgendwie können wir nicht so recht glauben, dass Samsung das Galaxy S10 mit einem Fingerabdrucksensor im Display verbauen würde, der mit Schutzfolie oder Schutzglas nicht mehr funktioniert. Schaut man sich zudem die Webseite von Armadillotek an, wird dort die Hülle für das Samsung Galaxy S10 mit Displayschutz beworben:

Wenn Armadillotek also wirklich seine Schutzhülle an einem echten Galaxy S10 getestet hätte, müsste das Unternehmen eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet haben, durch die die Kommunikation über das Smartphone und dessen Eigenschaften bis zu einem gewissen Zeitpunkt untersagt ist. Was noch hinzukommt: Der Displayschutz bei der von Armadillotek beworbenen Schutzhülle ist recht dick. Schutzfolien, die viele Smartphone-Besitzer auf ihre Smartphones auftragen, um das Display zu schützen, könnten also trotzdem funktionieren. Klingt also fast nach einem PR-Stunt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wir werden diesen Umstand definitiv testen, sobald das Samsung Galaxy S10 vorgestellt wurde und bei uns eintrifft. Wäre die Einschränkung ein Dealbreaker für euch?

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