Samsung Galaxy S10: So soll der größte Nachteil des Galaxy S9 ausgeglichen werden

Simon Stich

Samsung plant beim Galaxy S10 angeblich einen Umbau bei den Prozessoren. Am Ende soll eine bessere Akkulaufzeit als beim Galaxy S9 stehen. Was ist dran an dem Gerücht?

Samsung Galaxy S10: So soll der größte Nachteil des Galaxy S9 ausgeglichen werden
Bildquelle: GIGA.

Galaxy S10 mit neuem Prozessor-Konzept?

Im Galaxy S10 wird die internationale Variante wohl mit dem hauseigenen Exynos 9820 bestückt sein – sofern der Prozessor von Samsung auch wirklich so heißen wird. Jetzt gibt es erste Gerüchte, nach denen der Konzern bei der Architektur ein paar Tricks anwendet, um die Batterie besser zu schonen.

In aktuellen Flaggschiffen kommen oft Prozessoren mit acht Kernen zum Einsatz, was sich auch beim Galaxy S10 nicht ändern dürfte. Bislang sorgen vier dieser acht Prozessorkerne für die nötige Power, während die restlichen Kerne niedriger getaktet sind – das reicht für kleinere Aufgaben schon aus. Ganz wie bei Autos braucht es eben nicht zwangsläufig einen Ferrari, um in einer Tempo-50-Zone fahren zu können.

Während das Konzept der Aufgabenteilung nicht neu ist, könnte Samsung bei seinem S10-Flaggschiff im nächsten Jahr auf eine Zwischenstufe setzen. Neben vier leichtgewichtigen Cortex-A55- und zwei Mongoose-Kernen, könnten noch vier mittlere Cortex A75 oder A76 zum Einsatz kommen. Der Vorteil dieser 2+2+4-Architektur liegt auf der Hand, da die leistungshungrigen Power-Kerne wirklich nur dann hinzugeschaltet werden, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Das spart Energie.

Wie das Galaxy S10 von Samsung aussehen könnte, seht ihr in der Bilderstrecke:

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Samsung Galaxy S10: So schick könnte das neue Flaggschiff aussehen.

Galaxy S10: Die Konkurrenz macht es vor

Sollte Samsung beim Galaxy S10 auf dieses Prozessor-Konzept setzen, würden schnell Vergleiche zur Konkurrenz von MediaTek auftauchen. Der chinesische Hersteller setzt bei seiner Helio-X-Reihe ebenfalls auf einen dreifachen Cluster, bei dem die Aufgaben feiner unterteilt werden können. Statt ein Auto nur mit dem ersten oder fünften Gang zu fahren, gibt es also noch einen dritten Gang.

Ob Samsung für das Galaxy S10 wirklich die Architektur von MediaTek übernimmt, ist bislang nicht mehr als ein Gerücht. Der Akkulaufzeit dürfte es dienlich sein – beim Test des Galaxy S9 war uns schon aufgefallen, dass das Flaggschiff nicht besonders lange durchhält, bevor es wieder an die Steckdose muss. Ob der Konzern wirklich auf die genannten Cortex-Kerne setzt, darf derzeit aber noch bezweifelt werden, zumal Samsung auch leistungsstarke hauseigene Kerne mit geringerer Taktfrequenz einsetzen könnte.

Quelle: Android Authority
Artikelbild zeigt Samsung Galaxy S9.

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