Auf dem Unpacked Event am 3. Mai in London haben wir euch nicht nur das Samsung Galaxy S3 als solches gezeigt, sondern auch mit dem neuen Superphone herumgespielt und unter anderem herausgefunden, dass das Gerät über einen per Drei-Tasten-Kombo aktivierbaren Download-Modus verfügt. Und was könnte man mit einem herumliegenden Quad Core-Smartphone noch so anstellen? Genau, Benchmarks drüber laufen lassen – haben wir gemacht.

 

Samsung Galaxy S3

Facts 
Samsung Galaxy S3

Die Jungs von anandtech hatten das nagelneue Samsung Galaxy S3 ja schon durch ein paar Benchmarks gehetzt – allerdings waren dabei die besonders interessanten Testparcours von AnTutu und dem CF-Bench nicht dabei, außerdem bekamen wir nur ein paar Screenshots zu sehen und keine echte Benchmark-Action. Frank und ich haben vor Ort in London hingegen einfach mal ganz frech die beiden genannten Apps auf eines der Vorführgeräte gespielt und den Startbutton gedrückt:

Samsung Galaxy S3 - AnTuTu-Benchmark und CF-Bench - androidnext.de

Und, beeindruckt? Uns haben die Werte durchaus ein wenig umgehauen – auch wenn wir dem Exynos 4412 auch schon im Vorfeld einiges zugetraut hatten, mit einem AnTuTu-Ergebnis von 11901 sowie eine CF-Overall-Punktzahl von 13498, 23617 (Native) und 6753 (Java) sind schon eine gewaltige Hausnummer. Denn zum Vergleich erreicht das Galaxy Nexus im AnTuTu lediglich 6130 Punkte und kommt im CF-Bench auf 6597 (3492, 11254) und selbst das ebenfalls Quad Core-befeuerte ASUS Transformer Prime ist mit 10812 Punkten im AnTuTu und 12688 Punkten (6357, 22184) im CF-Bench noch ein bisschen langsamer als das S3.

Der direkte Konkurrent, das HTC One X, mit Nvidia Tegra 3-SoC, ebenfalls Quad Core, kommt in unserem Test im Übrigen auf 10795 Punkte im AnTuTu-Parcours und 12804 (5820, 23281) im CF-Bench.

Damit ist das Samsung Galaxy S3 aktuell wohl wirklich das schnellste Android-Gerät; bleibt natürlich wie immer bei Benchmark-Ergebnissen die Frage, wie sich diese synthetischen Ergebnisse in der Praxis niederschlagen und ob man die ganze Power im Moment auch wirklich sinnvoll nutzen kann. Aber ganz ehrlich, lieber zu viel davon, als zu wenig ...