Samsung Galaxy S3: Explosion in Irland durch Mikrowelle verursacht

Frank Ritter 14

Letzte Woche hatten wir über den kuriosen Fall eines Iren berichtet, dessen Samsung Galaxy S3 während einer Autofahrt in der KFZ-Halterung explodiert und geschmolzen sein soll. Samsung untersuchte den Fall nun und stellte fest: Hier wurde geschwindelt, oder zumindest nicht die ganze Wahrheit erzählt – das Gerät wurde vor dem Vorfall offenbar in eine Mikrowelle gelegt und erwärmt.

Wer kennt das nicht: Endlich hält man das heiß erwartete Gadget in seinen Händen und als erstes wird natürlich ausprobiert, wie man es auf möglichst kreative Weise zerstören kann. Uns wundert freilich, warum der Ire mit dem Forennick dillo2k10 diesen Vorgang nicht per YouTube-Video öffentlichkeitswirksam inszeniert („Will it melt?“), sondern stattdessen eine Geschichte ersonnen hat, bei der Pinocchio eine Nase in Sergej-Bubka-Gedenk-Hochsprungstab-Länge wachsen würde.

Spaß beiseite: Samsung hat den Fall, wie angekündigt, genauestens untersucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass Schuld an dem teils geschmolzenen Smartphone offenbar ein „gebratener“ Bluetooth-Chip war. Dieser hatte auf die die Bestrahlung durch eine Mikrowelle reagiert, die auf derselben Frequenz von 2,4 GHz funkt – nur eben erheblich stärker. Der Schluss liegt nahe, dass der unbedarfte Ire sein Galaxy S3 versehentlich nass gemacht hatte, zur Trocknung in die Mikrowelle legte, der Bluetooth-Chip durch die Bestrahlung beschädigt wurde und beim Aktivieren von Bluetooth im KFZ-Modus eine effektvolle Selbstzerstörungssequenz auf Star Trek-Niveau einleitete.

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Mit diesem Fazit sollten Sorgen von Galaxy S3-Nutzern über eine spontane Selbstentzündung des Gerätes mit Schaden an Körper und Seele hinfällig sein, zumindest solange man nicht auf die reichlich dämliche Idee kommt, sein Smartphone in die Mikrowelle zu legen. Samung will sein Untersuchungsergebnis noch von einem unabhängigen Institut überprüfen lassen. Einstweilen bleibt uns, vor Samsung in diesem Fall den Hut zu ziehen – der Konzern ist souverän und transparent damit umgegangen und konnte den Vorfall mustergültig entkräften.

Quelle: donga.com [via netzwelt, SmartDroid]

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