Samsung Galaxy S5 Active: Ausführliches Hands-On der Outdoor-Variante des Galaxy S5 gesichtet

Tuan Le 8

Die Spekulationen um das Samsung Galaxy S5 Active dürften mit dem neuesten Leak wohl ein Ende haben: Nachdem bereits zuvor durch einen Benchmark ein Großteil der Spezifikationen bekannt geworden ist, gibt es nun einen ausführlichen Blick auf das Outdoor-Pendant zum Samsung Galaxy S5 im Hands-On-Video. Neben dem bereits bei der regulären Version vorhandenen Schutz gegen Wasser und Staub bietet das neue Galaxy S5 Active augenscheinlich ein deutlich robusteres Gehäuse.

Samsung Galaxy S5 Active: Ausführliches Hands-On der Outdoor-Variante des Galaxy S5 gesichtet

Das Design des Galaxy S5 Active orientiert sich recht stark an der Optik des Vorgängers, dem Samsung Galaxy S4 Active: Nicht nur die physikalischen Tasten auf der Front erinnern an die Vorjahresvariante, sondern auch die geriffelte Struktur der Rückseite. Insgesamt erscheint das neue Modell jedoch deutlich stärker gepanzert, was vor allen Dingen an dem recht dicken gummierten Rahmen und der etwas kantigeren Form des Smartphones liegt. Dennoch ist das Galaxy S5 Active aufgrund der noch akzeptablen Dicke nicht unbedingt als klobig zu bezeichnen – manch einem könnte die Optik des Galaxy S5 Active aufgrund des markanten industriellen Designs sogar besser als das der gängigen Variante gefallen.

Sicherlich war es notwendig, durch die höhere Robustheit eine konkrete Rechtfertigung für ein Active-Modell des bereits IP67-zertifizierten Samsung Galaxy S5 zu bieten. Wie hart das Galaxy S5 Active im Nehmen ist, muss sich noch in entsprechenden Tests zeigen: Zumindest das Design lässt schon mal darauf schließen, dass ein Sturz aus der Hosentasche nicht gleich zum Ableben des Smartphones führen dürfte.

Ein weiteres Video bestätigt die aus dem bereits zuvor durchgeführten AnTuTu Benchmark des Galaxy S5 Active geleakten Spezifikationen - mit einigen neuen Details. So besitzt das Gerät ein 5,2 Zoll großes SAMOLED-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel – anders als das Galaxy S4 Active (Test), welches noch mit einem LC-Display ausgestattet war. Dadurch bot das S4 Active eine höhere Maximalhelligkeit als das normale Modell. Angesichts der Bestwerte des Display im Labortest des Galaxy S5 ergibt die Wahl der SAMOLED-Technologie für das S5 Active aber Sinn.

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Obendrein besitzt das Galaxy S5 Active, wie schon vermutet, ein Qualcomm Snapdragon 801 Quad Core-SoC mit 2,5 GHz Taktung und Adreno 330-GPU, 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher, welcher sich via microSD-Slot erweitern lässt. Während die rückseitige Kamera die Auflösung von 16 MP besitzt, löst die Frontkamera mit 2 MP auf. Der Pulsmesser aus dem regulären Galaxy S5 ist weider dabei, der Fingerabdruck-Scanner aufgrund der geänderten Hardware-Buttons möglicherweise nicht. Des Weiteren kommt als Software Android 4.4.2 KitKat mit Samsungs hauseigener TouchWiz-Oberfläche zum Einsatz. Hier gibt es nur wenige Überraschungen im Vergleich zum normalen Galaxy S5, gespannt darf man also primär darauf sein, wie viel robuster das Samsung Galaxy S5 Active sich im Härtetest erweisen wird.

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Bis zur Vorstellung des Galaxy S5 Active dürfte es nicht mehr lange dauern, da es sich beim im Video gezeigten Gerät um die für den US-amerikanischen Netzanbieter AT&T zugeschnittene Version handelt und nicht etwa um einen Prototypen aus den Produktionshallen des südkoreanischen Herstellers. Auch bei der Zertifizierungsbehörde FCC ist das Smartphone schon gesichtet worden, was erfahrungsgemäß auf einen Release in naher Zukunft hinweist.

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Ob wir aus der gleichen Quelle bis zur Vorstellung weitere Informationen erhalten werden, ist indes fraglich. Der für den Leak verantwortliche YouTube Channel TK Tech News scheint Probleme mit der Rechtsabteilung von Samsung bekommen zu haben und musste dementsprechend einige Videos wieder löschen. Zu hoffen ist nur, dass die Anwälte von Samsung nicht wie HTC eine Anklage mit horrender Schadensersatzforderung wegen eines Leaks einleiten.

Was sagt ihr zum Samsung Galaxy S5 Active? Sagt uns eure Meinung wie immer unten in den Kommentaren.

[via androidbeat]

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