Samsung Galaxy S5: 4.000 mAh-Akku und Varianten mit Metall- und Kunststoffgehäuse [Gerüchte]

Andreas Floemer 24

Das Samsung Galaxy S5 ist in der Mache – soviel ist sicher. Zum nächsten wirklich wichtigen Android-Smartphone nach dem Nexus 5 kommt die Gerüchteküche allmählich in Fahrt: So soll das SGS5 bereits in zwei bis drei Monaten präsentiert werden, das südkoreanische Newsportal ETNews listet nun noch weitere Informationen: So soll es gleich zwei Galaxy S5-Varianten aus verschiedenen Gehäusematerialien und – wie beim Vorgängern auch – Prozessor-Modellen geben soll. Zudem soll Samsung angeblich einen Monsterakku verbauen.

Samsung Galaxy S5: 4.000 mAh-Akku und Varianten mit Metall- und Kunststoffgehäuse [Gerüchte]

Vorab sei zu erwähnen, dass es sich bei diesen Informationen um Gerüchte handelt. Diese können sich bei Vorstellung des Galaxy S5 als korrekt erweisen, es ist aber ebenso möglich, dass sich das Ganze nicht bewahrheitet. Einige dieser Spezifikationen, die die häufig richtig liegende koreanische Seite ETNews berichtet, klingen allerdings durchaus plausibel.

Wie bereits im Oktober berichtet, und von ETNews erneut kolportiert, scheint Samsung das nächste Smartphone-Flaggschiff drei Monate früher im Jahr als die Vorgängermodelle vorstellen zu wollen. Es heißt, dass die Massenproduktion des Galaxy S5 im Januar beginnen und eine Vorstellung zwischen Februar und März erfolgen könnte. Samsung habe sich aufgrund von recht enttäuschenden Verkaufszahlen des Galaxy S4 für eine vorgezogene Präsentation entschieden. Für Samsung ist die verfrühte Präsentation eines Topmodells nicht neu: auch das Galaxy S4 wurde nur zehn Monate nach Vorstellung des S3 enthüllt.

Was die weiteren Gerüchte seitens ETNews zum  Galaxy S5 anbelangt, so soll das Gerät interessanterweise in zwei unterschiedlichen Varianten erscheinen – nein, nicht nur wie bisher mit zwei unterschiedlichen Prozessoren – das Galaxy S4 gibt es bekanntermaßen sowohl mit Exynos Octa-Core und Snapdragon 600 Quad Core-SoC (mittlerweile sogar mit einem Snapdragon 800-Chip). Der Nachfolger soll, was den Prozessor angeht, mit einem Exynos-Chip angeboten werden, der auf 64 Bit-Technologie basiert, aber auch mit einem Snapdragon 805-SoC, der jüngst offiziell von Qualcomm angekündigt wurde. Doch damit hören die Unterschiede der zwei Modellvariante nicht auf: Auch beim Gehäuse-Material scheinen sie unterschiedliche Wege gehen. So habe Samsung eine Premium-Version mit Metallchassis und eine weitere aus Plastik Polycarbonat in der Mache. Welches Modell mit welchem SoC ausgestattet wird, ist nicht bekannt.

Folgende Bilder zeigen angeblich das Metall-Chassis des Galaxy S5:

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Ob Samsung tatsächlich zwei so unterschiedliche Galaxy S5-Varianten auf den Markt bringen wird, ist aber etwas fragwürdig – bei dem Gerät mit Metallchassis könnte es sich genauso um das Premiumgerät Galaxy F handeln, an dem Samsung gerüchteweise parallel arbeitet und das erst in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf den Markt kommen soll. Es würde allerdings nicht verwundern, wenn Samsung das Spektrum seiner Galaxy S-Serie noch breiter auswalzt und ein Modell oberhalb des eigentlichen Topmodells positioniert.

Ferner will das südkoreanische Magazin in Erfahrung gebracht haben, dass Samsung dem Premium Galaxy S5 ein flexibles OLED-Display mit einer Diagonale von 5 Zoll verpassen soll, das Kunststoffmodell erhalte hingegen einen herkömmlichen AMOLED-Screen. In Bezug auf die Auflösung der Screens ist davon auszugehen, dass sie dem 2014er Trend entsprechen und mit Über-HD-Auflösung (WQHD von 2.560 x 1.440 Pixeln daherkommen (560 ppi), wie Samsung bereits offiziell im Zuge des hauseigenen Analyst Day bestätigte. Es ist allerdings fraglich, ob die Südkoreaner ihre flexiblen Screens auch schon mit dieser hohen Auflösung in Massen herstellen können, schließlich steckt diese Technologie in den Kinderschuhen.

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Während einige dieser Gerüchte recht plausibel erscheinen, klingt anderes doch etwas abstrus. Denn ETNews schreibt, dass das Galaxy S5 einen 4.000 mAh Akku an Bord haben soll. Das hört sich erst einmal großartig an, denn mithilfe eines solchen integrierten Powerpacks kann man mit Sicherheit locker zwei Tage ohne Steckdose auskommen. Sicherlich arbeitet außer LG auch Samsung an optimierten Speichertechnologien wie gestuften und biegsamen Akkus, mit denen die Akkus noch kompakter werden – nur aus diesem Grund kann in dem noch recht handlichen Gehäuse des LG G2 (Test) beispielsweise ein 3.000 mAh-Akku Platz finden. Doch 4.000 mAh klingen unserer Auffassung nach doch nach einem zu großen Schritt. Wünschenswert wäre, dass Samsung die Akkulaufzeit von Smartphones erhöht, wenn es aber auf Kosten des Gewichts und der Abmessungen geht, wäre es aber wohl der falsche Weg.

Ein 3.000m Ah-Ersatzakku im Galaxy S3 trägt schon mächtig auf:

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Was die weiteren technischen Daten des Galaxy S5 anbelangt, sollen 3 GB RAM, eine 16 MP-Kamera, womöglich ohne optischen Bildstabilisator, und eine 2 MP-Frontknipse an Bord sein. Es wird zudem davon ausgegangen, dass das Gerät mit Android 4.4 KitKat ausgeliefert wird (alles andere würde uns aber auch überraschen) und einige Verbesserungen an der TouchWiz-Nutzeroberfläche vorgenommen werden – auch in diesem Bereich gibt es bereits entsprechende Gerüchte.

Was uns Samsung letztlich im Laufe des ersten Halbjahrs, oder womöglich schon im ersten Quartal 2014 mit dem Galaxy S5 auftischt, bleibt abzuwarten. Was bisher an Gerüchten zu vernehmen ist, klingt nicht verkehrt, aber auch nicht sonderlich spektakulär, zumal es mittlerweile nicht nur um schnellere Hardware, sondern um eine verbesserte User-Experience und Software im Allgemeinen geht.

Quelle: ETNews 1, 2; Nowhereelse [via PhoneArena]

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