Morgen ist der offizielle Verkaufsstart des Samsung Galaxy S5. Wo man das Gerät am besten und schnellsten bekommt und wo es überall in Deutschland besondere Launch-Events gibt, haben wir bereits gestern geklärt. Nun herrscht auch endlich Klarheit zum unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis. Zudem wurde jetzt bekannt, dass das Galaxy S5 einige Sensoren weniger hat als sein Vorgänger.

 

Samsung Galaxy S5

Facts 

Unverbindlicher Verkaufspreis des Samsung Galaxy S5

Die Online-Shops listen das Galaxy S5 bereits seit Wochen, fast überall pendelt der Vorbestellerpreis etwa um 650 Euro herum. Samsung Deutschland hat nun eine Presseerklärung herausgegeben, in der endlich ein finales Statement abgegeben wird, wieviel das Galaxy S5 von offizieller Seite kosten soll. Laut Hersteller liegt der UVP (Unverbindlicher Verkaufspreis) bei 699 Euro. Das heißt nun aber nicht, dass die Online-Shops ihre Preise wieder anheben – die Preisempfehlungen der Hersteller sind erfahrungsgemäß fast immer etwas zu hoch angesetzt, damit die Händler mit stärkeren Preisnachlässen werben können.

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Samsung Galaxy S5: Bilder des High-End-Smartphones

Samsung Galaxy S5 ist keine Wetterstation mehr

Etwas schade, aber aus der Sicht der meisten Nutzer wohl verschmerzbar dürfte die Tatsache sein, dass Samsung bei den Komponenten im Galaxy S5 auf einen Luftfeuchtigkeitsmesser und ein integriertes Thermometer verzichtet – darüber informiert aktuell das Blog von OpenSignal. Im Vorgänger Galaxy S4 (Test) wurde noch der Strom sparenden SHTC1-Chip der Schweizer Konzerns Sensirion verbaut, welcher Daten über Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sammelte – eine eher ungewöhnliche Ausstattung für Smartphones. Samsung wollte die Daten für seine Fitness- und Gesundheits-App S Health verwenden, Open Signal nutzte die von den Sensoren erhobenen Daten derweil für eine Crowd-basierte internationale Wetterkarte in der App WeatherSignal. Grund für das Fehlen dieser Sensoren im S5 ist aber offenbar kein Sparzwang seitens Samsung, sondern die Wasserdichte des Galaxy S5. Denn die Sensoren müssen an der Luft und damit an der Außenhülle des Geräts liegen – was mit einem luftundurchlässigen Gehäuse schwierig zu bewerkstelligen ist.

[Update:] Sensirion, Hersteller des Chips, betonte in einem Statement uns gegenüber, dass nicht die Wasserdichte des Galaxy S5 das Problem sei. So existierten diverse japanische Smartphones, die entsprechende Sensoren aufwiesen und dennoch wasserdicht seien.

Vermisst ihr die Sensoren oder ist euch das Fehlen des Chips egal? Meinungen in die Kommentare.

Quellen: Samsung Deustchland (Pressemitteilung), OpenSignal Blog

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