Samsung Galaxy S6 edge+ ist da, im Video-Hands-On

Amir Tamannai 4

Auf seinem Unpacked Event in New York hat Samsung soeben das im Vorfeld bereits mehrfach geleakte Galaxy S6 edge Plus vorgestellt, das allerdings mit „+“ geschrieben wird: Wie erwartet handelt es sich bei dem Phablet im Grunde schlicht um ein vergrößertes Galaxy S6 edge, das mit einem 5,7-Zoll-Display ausgestattet ist. Einzige Unterschiede zum kleinen Smartphone-Bruder, abgesehen von der Displaygröße: Akku und RAM sind minimal angewachsen.

Samsung Galaxy S6 edge+ im Hands-On.

Das Galaxy S6 edge war laut Samsung ein in diesem Maße gar nicht erwarteter Verkaufsschlager und ging trotz des höheren Preises mindestens genauso gut weg, die das reguläre Galaxy S6 – was lag für die Koreaner also näher, als zum Herbst das edge zum Phablet zu machen: Das Galaxy S6 edge+ ist tatsächlich ein großes S6 edge geworden. Wie das Smartphone, das Samsung Anfang März auf dem MWC in Barcelona vorgestellt hat, ist der 5,7 Zoll in der Diagonale messende und mit 2.560 mal 1.440 Pixeln auflösende Screen an beiden Längskanten abgerundet, wie beim 5,1-Zoller werkelt unter der Haube Samsungs eigener und schneller Exynos 7420-Chipsatz. Und wie beim kleinen edge fehlt dem „Plus“ ein microSD-Kartenslot, der interne Speicher von 32 GB muss dem Nutzer ausreichen. Eine 64 oder 128 GB-Variante gibt es nicht.

Kameras aus den „kleinen“ Galaxy S6-Modellen, aber mit erweiterter Funktionalität

Übernommen hat das S6 edge Plus auch die beiden Kameras aus dem kleinen edge. Das geht in Ordnung, da besonders das rückseitige 16 MP-Modul mit dem optischen Bildstabilisator schon im kleineren Smartphone ausgezeichnete Fotos und Videos produzierte. Auch an der 5 MP-Selfie-Kamera auf der Front gab es nichts auszusetzen. Aufgerüstet hat Samsung für das edge Plus noch die Videoaufnahme, die fortan von einer zusätzlichen digitalen Software-Stabilisierung unterstützt wird (VDIS – Video Digital Image Stabilizer). Darüber hinaus erweitert Samsung im edge+ die Videokapazitäten um ein paar Features wie Collagen, Serienaufnahmen und verbesserte Zeitlupen-Clips, außerdem können über YouTube Livestreams direkt mit Kontakten geteilt werden – aktuell allerdings nur mit solchen, die ebenfalls ein S6 edge+ oder Note 5 nutzen. Akustisch dudelt der 5,7-Zoller von Samsung mit UHQ-Sound (Ultra High Quality) – dank Hardware- und Software-Optimierungen.

Gewachsen ist indes dann doch nicht nur das Display des S6 edge+, sondern auch dessen Arbeitsspeicher und Akku: Statt 3 GB unterstützen im edge Plus 4 GB RAM das SoC, statt schmalen 2.600 mAh beläuft sich die Kapazität des Akkus im Phablet auf 3.000 mAh – in Anbetracht des großen Screens mit WQHD-Auflösung zwar immer noch eher knapp bemessen, wenigstens hat Samsung aber die Schnelllade-Fähigkeiten des edge Plus dahingehend optimiert, dass das Phablet nun innerhalb von nur 90 Minuten (per Kabel) oder 120 Minuten (kabellos) vollständig aufgeladen werden kann. Wie gehabt integriert Samsung seinen bekannten und guten Fingerabdruckscanner im Home-Button auf der Front.

Schmalere Displayränder, dennoch stabiler

Beim Betrachten der Front des Galaxy S6 edge+ fallen besonders die schmalen seitlichen Displayränder ins Auge. So gelingt Samsung das kleine Kunststück, den 5,7-Zoller trotz größerem Screen schmaler zu bauen als beispielsweise das mit einem kompakteren 5,5-Zoll-Display ausgestattete LG G4: 154,4 x 75,7 x 6,9 Millimeter misst das Galaxy edge+ und ist somit nicht nur wieder besonders dünn, sondern mit nur 153 Gramm Gewicht auch noch recht leicht. Trotz der dünnen Bezel soll der neue Alurahmen um das Gerät herum stabiler geworden sein, als bei den S6-Smartphones. Apropos Displayränder: Für das Galaxy S6 edge+ hat Samsung die in den „Knick“ integrierte Kontaktleiste funktional etwas erweitert: Dort können nun auch Schnellzugriffe für Apps abgelegt werden.

In den Verkauf kommen soll das Samsung Galaxy S6 edge+ hierzulande schon ab dem 4. September zum Verkaufspreis von 799 Euro. Das heute ebenfalls vorgestellte Galaxy Note 5 übrigens wird vorerst gar nicht nach Europa kommen, sondern zunächst bestimmten asiatischen und amerikanischen Märkten vorbehalten sein.

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