Samsung Galaxy S6: Großteil der vorinstallierten Apps deaktivierbar

Tuan Le 5

TouchWiz soll auf dem Samsung Galaxy S6 erheblich schlanker daherkommen als für gewöhnlich, das ist schon zuvor bekannt geworden: Einige vorinstallierte Apps gibt es zwar weiterhin, doch lassen sich offenbar eine Vielzahl von Applikationen bei Bedarf deaktivieren. Speicherplatz wird dadurch zwar nicht freigeräumt, zumindest werden diese dann aber nicht mehr im Launcher angezeigt oder im Hintergrund aktiviert.

Die TouchWiz-Oberfläche der Samsung-Smartphones hat in der Vergangenheit immer wieder aufgrund der überladenen Ausstattung für Diskussionen unter den Nutzern gesorgt. Beim Samsung Galaxy S6 kann man dem südkoreanischen Unternehmen aber wirklich zugute schreiben, dass man sich die Kritik zu Herzen genommen hat: Immerhin hat Samsung bereits ganze Arbeit geleistet und die Anzahl der vorinstallierten Apps auf ein Minimum reduziert sowie die Optik der Benutzeroberfläche an vielen Stellen minimalistischer gestaltet. Von den TouchWiz-Applikationen ist daher auf den ersten Blick in den Launcher nicht mehr viel zu sehen, da viele der hauseigenen Apps entfernt worden sind und stattdessen einige vorinstallierte Apps von Microsoft zum Einsatz kommen. Ein Großteil der Anwendungen, die vorinstalliert sind, lassen sich offenbar zudem ohne Probleme deaktivieren.

Samsung Galaxy S6: Vorinstallierte Apps deaktivieren

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Wie ein Nutzer auf XDA-Developers anhand mehrerer Screenshots vom Samsung Galaxy S6 Edge belegte, sind sowohl die vorinstallierten Apps von Microsoft Skype, OneDrive und OneNote deaktivierbar als auch sämtliche Google-Dienste. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich: Deinstallieren lassen sich vorinstallierte System-Apps auf Android-Smartphones ohne Root-Zugriff ohnehin nicht, doch selbst das Deaktivieren funktioniert je nach Firmware nur bedingt und noch lange nicht bei allen Apps. Was die Samsung-Apps auf den neuen Flaggschiffmodellen angeht, so sind zumindest S Voice, S Health und der Taschenrechner deaktivierbar, wohingegen man mit dem Galaxy App Store, dem Smart Manager und S Planner weiterhin leben muss.

Die Lösung ist also noch nicht ganz perfekt, doch auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Wünschenswert wäre es, wenn der Nutzer in Zukunft noch mehr Möglichkeiten haben wird, die Benutzeroberfläche nach eigenen Bedürfnissen anzupassen und nicht-essentielle Applikationen sich vollständig deinstallieren lassen. Bei Bedarf könnten diese von Samsung als Download-Paket angeboten werden, ohne dass diese Speicherplatz auf dem Smartphone verbrauchen würden.

Quelle: XDA-Developers, via Reddit

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