Samsung Galaxy S6 & S6 Edge besitzen laut Displaymate die besten Displays

Rafael Thiel 31

Das Samsung Galaxy S6 kann in vielerlei Hinsicht überzeugen – dazu gehört auch der vorzügliche Bildschirm. In einem ausführlichen Testverfahren der Spezialisten von DisplayMate kann das Super AMOLED WQHD-Panel des Flaggschiffmodells rundherum Bestnoten einheimsen. Demnach handle es sich um die beste Anzeige, die derzeit in einem Smartphone verbaut wird.

Samsung Galaxy S6 & S6 Edge besitzen laut Displaymate die besten Displays

Es läuft offenbar wieder bei Samsung. Nach einem verkorksten Geschäftsjahr 2014 kann sich der südkoreanische Hersteller über enormen Andrang bei seinen diesjährigen Flaggschiffmodellen freuen: Das Galaxy S6 sowie das Samsung Galaxy S6 Edge wurden binnen weniger Tage nach der Vorstellung bereits 20 Millionen Mal vorbestellt. Doch auch aus Fachkreisen ertönt Lob: So haben die Experten von DisplayMate die Bildschirme beider Smartphones umfangreichen Testdurchläufen unterzogen und für „branchenführend“ befunden.

In der Form mögen sich Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge unterscheiden, die Displays sind derweil hinsichtlich ihrer Qualität allerdings gleichwertig. Das ergeben die Testergebnisse von DisplayMate. Bei beiden Modellen kommt die aktuellste OLED-Technologie von Samsung zum Einsatz – einmal in regulärer und einmal in flexibler Ausführung. Die Bildschirme sind demnach gleichauf mit der Darstellungsqualität des Galaxy Note 4, wobei es dem Hersteller gelungen ist, die Pixeldichte nicht unerheblich zu steigern. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln (WQHD) wird eine Pixeldichte von 577 ppi erzielt. Dabei verwendet Samsung übrigens weiterhin eine Diamond- beziehungsweise PenTile-Matrix, die durch die schiere Anzahl an Pixeln jedoch nicht störend auffällt.

Die Super AMOLED-Anzeigen beider Modelle können überzeugen

Durch verschiedene Displaymodi kann zudem eine natürliche Farbdarstellung erreicht werden, wodurch dieser übliche Kritikpunkt an AMOLED-Panels nicht mehr zum Tragen kommt. Die Helligkeit lässt sich manuell bis zu 432 cd/m² hochregeln. Bei der automatischen Helligkeitsreglung können sogar beeindruckende 784 cd/m² erreicht werden. Auf der Gegenseite kann das Display bis zu 2 cd/m² gedimmt werden. Die Betrachtung sowohl bei Sonnenlicht als auch im dunklen Schlafzimmer dürfte demzufolge keinerlei Probleme darstellen.

SAMSUNG CSC

Im Vergleich zum Galaxy S5 präsentieren sich die Bildschirme der diesjährigen Flaggschiffmodelle um rund 20 Prozent energieeffizienter – angesichts der weit höheren Pixelanzahl durchaus beeindruckend. Die Energie, die die GPU zur Darstellung benötigt, ist dabei übrigens nicht berücksichtigt worden.

SAMSUNG CSC

Wie sollte es auch anders sein, sind die Super AMOLED-Displays darüber hinaus äußerst blickwinkelstabil. Bei einem Betrachtungswinkel von 30 Grad sinkt die Helligkeit lediglich um 27 Prozent. Zum Vergleich: LCDs weisen unter selben Bedingungen in der Regel eine rund 55 Prozent dunklere Anzeige auf.

Der Bildschirm konnte demnach nicht als Schwachstelle des Galaxy S6 respektive Galaxy S6 Edge ausgemacht werden. Im Moment scheint es so, als habe Samsung sehr vieles richtig gemacht. Wir werden uns von beiden Flaggschiffmodellen natürlich baldmöglichst selber ein Bild machen und unsere Eindrücke zu den Smartphones in einem ausführlichen Testbericht festhalten.

Quelle: DisplayMate via All About Samsung

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