Neue Gerüchte zum Samsung Galaxy S7 sprechen von einem Metallgehäuse aus einer Magnesiumlegierung. Berichten zufolge hat Samsung den zuständigen Lieferanten bereits mit der Anfertigung entsprechender Prototypen beauftragt; auf eine Glasrückseite werden die Südkoreaner beim kommenden Smartphone demnach verzichten.

Erneuter Kurswechsel bei Samsung: Setzte man bei den diesjährigen Flaggschiffen erstmals auf eine von vielen hochgelobte Aluminium-Glas-Kombination, könnte es beim kommenden Galaxy S7 buchstäblich schon wieder ganz anders aussehen. Wie iNews24 unter Berufung auf Industrie-Insider berichtet wurden vom südkoreanischen Smartphone-Hersteller Gehäuse-Prototypen aus einer Magnesium-Legierung angefordert, die im nächsten Flaggschiff-Gerät Verwendung finden könnten. Dabei solle es sich definitiv um Unibody-Gehäuse handeln; dass die Magnesium-Legierung nur für den Rahmen zum Einsatz kommt, ist daher nicht wahrscheinlich. Eine Rückseite aus Glas wird es dementsprechend beim Galaxy S7 nicht geben – und das, obwohl Samsung mit Turtle Glass eventuell eine neue, eigene Glastechnologie am Start hat.

Samsung Galaxy S6 edge+ vs. iPhone 6 Plus

Nun lässt sich trefflich darüber diskutieren, weshalb Samsung nach dem nicht unattraktiven Galaxy S6, sowie dessen Derivaten S6 edge, S6 edge+ und Note 5 das Design auf einen Schlag verändern möchte, zumal das luxuriöse Gehäuse der aktuellen Samsung-Modelle bei vielen Nutzern gut ankam. Möglicherweise möchte Samsung sich nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen und versucht mit einem gänzlich neuen Design weitere Kunden für sich zu gewinnen. Vielleicht haben die Südkoreaner aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und versuchen nun, nicht nur bei der Hardware-Ausstattung, sondern auch beim Design an sich jedes Jahr neue Kaufanreize zu bieten - sofern sich denn die Gerüchte bewahrheiten.

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Apples iPhone als Vorbild

Die Insider berichten insbesondere auch davon, dass Samsungs Zielvorgabe ein Gehäuse mit einer geschmeidigen Oberfläche wie bei Apples aktueller iPhone-Generation gewesen ist. Beim iPhone 6S und iPhone 6S Plus setzen die Ingenieure aus Cupertino mittlerweile auf 7000er-Aluminium, dass gegen etwaige Bendgate-Skandale bestens gewappnet sein sollte. Eine Magnesium-Legierung könnte eine ähnliche Robustheit bieten: Der für das Gehäuse zuständige Lieferant fertigte dem Insider zufolge auch die Alumium-Rahmen für die aktuellen Galaxy-Modelle an, die aber noch aus 6000er-Aluminium bestehen. Aufgrund der Rückseite aus Gorilla Glass 4 gab es bei Samsung aber kaum Probleme mit der Stabilität der Geräte; damit dies auch bei einem Metallgehäuse gewährleistet werden kann, scheint der Umstieg auf ein neues Material nahe liegend zu sein.

Quelle: iNews24 via Phone Arena

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Tuan Le
Tuan Le, GIGA-Experte.

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