„Blamage“: Stiftung Warentest kritisiert das Galaxy S8

Kaan Gürayer 22

Wunderschön ist das Galaxy S8 geworden, ein echtes Schmuckstück. Doch hat Samsung die Widerstandsfähigkeit des neuen Flaggschiffs der exquisiten Optik geopfert? Von einer „Blamage im Falltest“ ist die Rede, so die Stiftung Warentest.

Hierzulande besitzt die Stiftung Warentest einen Ruf wie Donnerhall. Ob die Berliner Profitester ihren Daumen heben oder senken, entscheidet oftmals über Erfolg oder Misserfolg eines Produkts. Für Samsung dürfte es also eine alles andere als gute Nachricht sein, dass das Galaxy S8 im „Falltest“ der Stiftung Warentest so schlecht abgeschnitten hat.

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In einer Trommel, so die Testvorrichtung, wurde der Sturz aus einer Höhe von 80 Zentimetern auf Steinboden simuliert (Video oben). Während andere Smartphones „üblicherweise 100 Stürze weitestgehend unbeschadet überstehen“, so die Tester der Stiftung Warentest, war beim Galaxy S8 bereits nach 50 Stürzen Schluss – dann zeigten sich deutliche Splitter am Displayglas, vor allem an den Ecken. Auch ein zweites Testgerät zeigte dieselben Ergebnisse und wies ebenfalls Displaysplitter auf.

Das führt dazu, dass das Galaxy S8 bei der Stiftung Warentest von einer Spitzenposition ins Mittelfeld abrutscht. Wird nämlich die Stabilität nur mit der Note Ausreichend bewertet, wird das gesamte Testurteil abgewertet.

Samsung Galaxy S8: Der Test.

Ergebnisse kaum überraschend

Überraschend dürften die Ergebnisse kaum sein – immerhin besteht das Galaxy S8 auf der Vorder- und Rückseite aus Glas und besitzt mit dem abgerundeten Infinity Display zwar ein schönes Alleinstellungsmerkmal, das aber auch besonders anfällig für Sturzbeschädigungen ist. Da hilft auch nicht das verwendete Gorilla Glass 5.

Am Ende bleibt, wie sooft bei echten Smartphone-Schönheiten, wohl nur der Griff zu einem Case oder einer Schutzhülle. Das macht zwar etwas das hübsche Design zunichte, schützt aber wenigstens das knapp 800 Euro teure Mobiltelefon vor Schäden.

Quelle und Bild: Stiftung Warentest, via Spiegel Online

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